
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe muss in immer mehr Streitfällen entscheiden, zum Beispiel in letzter Zeit bei der Gleichstellung der Homoehe.
Doch wer sind eigentlich die Richter, die diese wichtigen Entscheidungen treffen? Wir stellen sie euch hier vor.
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe muss darauf achten, dass das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland eingehalten wird. Die beiden Senate bestehen aus 16 Richtern und Richterinnen, die zur einen Hälfte vom Bundesrat, zur anderen Hälfte vom Bundestag jeweils mit Zweidrittelmehrheit gewählt werden. Die Amtszeit beträgt zwölf Jahre, eine Wiederwahl ist nicht möglich.
Das Gericht entscheidet mit einem Senat, der jeweils aus acht Mitgliedern besteht oder durch eine Kammer, die aus drei Mitgliedern besteht. Letztere entscheidet vor allem, ob eine Verfassungsbeschwerde angenommen wird.
Der erste Senat ist zuständig für Verfassungsbeschwerden und Normenkontrollen (Überprüfung von Rechtsnormen). Der zweite Senat kümmert sich zusätzlich um alle weiteren Verfahren, die im Bundesverfassungsgerichtsgesetz festgelegt sind.
Hat ein Senat vor, in einer Entscheidung von einer Rechtsauffassung des anderen Senats abzuweichen, müssen alle Richter und Richterinnen gemeinsam als Plenum entscheiden. Das Plenum übernimmt zudem organisatorische Aufgaben und entscheidet über die Zuständigkeiten der Senate.
Alle staatlichen Stellen sind dazu verpflichtet, das Grundgesetz einzuhalten. Kommt es zum Streit, kann das Bundesverfassungsgericht angerufen werden. Alle übrigen Staatsorgane sind dann an die Rechtssprechung gebunden.
Auch Europäische Gesetze können vom Bundesverfassungsgericht geprüft werden und auch wie z. B. im Fall der Vorratsdatenspeicherung als nicht verfassungskonform nicht in Kraft treten.

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Präsident Prof. Dr. Andreas Voßkuhle (Zweiter Senat)
- 1963 in Detmold geboren
- verheiratet
Studium / Beruf
- 1983 - 1989: Studium der Rechtswissenschaft
- 1992: Promotion
- 1998: Habilitation
- 1995: Referent im Bayerischen Staatsministerium des Innern
- 1999: Ernennung zum Universitätsprofessor - Direktor des Instituts für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie
- Juli 2007: Wahl zum Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Amtsantritt April 2008
- Mai 2008: Ernennung zum Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts; seitdem Vorsitzender des Zweiten Senats (nominiert von der SPD, gewählt vom Bundesrat)
- März 2010: Ernennung zum Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts

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Vizepräsident Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof (Erster Senat)
- 1950 in Osnabrück geboren
- verheiratet
Studium / Beruf
- 1981: Promotion
- 1985: Habilitation
- 1982 - 1986: Lehrtätigkeiten
- seit 1986: Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Finanz- und Steuerrecht an der Universität Tübingen
- 2003 - 2004: gewählter Sachverständiger in der Kommission von Bundestag und Bundesrat zur Modernisierung der bundesstaatlichen Ordnung (Föderalismuskommission)
- 2003 - 2007: Mitglied des Staatsgerichtshofs Baden-Württemberg
- 2006 - 2007: Vorstand der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer
- 2006-2009: Lehrauftrag an der Université Paris 1 (Panthéon-Sorbonne)
- seit Okt. 2007: Richter des Bundesverfassungsgerichts (nominiert von der CDU/CSU, gewählt vom Bundestag)
- seit März 2010: Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, Vorsitzender des Ersten Senats

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BVR Prof. Dr. Reinhard Gaier (Erster Senat)
- 1954 in Lampertheim/Hessen geboren
- verheiratet, zwei Kinder
Studium / Beruf
- 1998: Promotion
- 1983 - 1985: Richter auf Probe im Landgerichtsbezirk Darmstadt
- 1986 - 1993: Richter
- 1993 - 2000: Richter am Oberlandesgericht Frankfurt am Main (in den für Kartell-, Vergabe- und Urheberrecht zuständigen Senaten, daneben Präsidialrichter)
- 2000 - 2004: Richter am Bundesgerichtshof (V. Zivilsenat, Immobilienrecht)
- seit Nov. 2004: Richter des Bundesverfassungsgerichts (nominiert von der SPD, gewählt vom Bundesrat)
- 2008: Honorarprofessur der Leibniz Universität Hannover

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BVR Prof. Dr. iur. Michael Eichberger (Erster Senat)
- 1953 in Würzburg geboren
- verheiratet, 4 Kinder
Studium / Beruf
- 1985: Promotion
- 1984 - 1986: Richter am Verwaltungsgericht Karlsruhe
- 1986 - 1989: Abordnung an das Justizministerium Baden-Württemberg
- 1989 - 1991: Abordnung an das Bundesverfassungsgericht
- 1992 - 1993: Richter am Verwaltungsgericht Karlsruhe und Abordnung an den Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg
- 1993 - 1998: Richter am Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (Senat für Bau-, Planungs- und Naturschutzrecht)
- 1998 - 2006: Richter am Bundesverwaltungsgericht
- seit 2004: Honorarprofessor an der Eberhard Karls Universität Tübingen
- seit April 2006: Richter des Bundesverfassungsgerichts (nominiert von der CDU/CSU, gewählt vom Bundesrat)

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BVR Wilhelm Schluckebier (Erster Senat)
- 1949 in Diemelsee (Landkreis Waldeck-Frankenberg) geboren
- verheiratet, zwei Kinder
Studium / Beruf
- 1971 - 1975: Studium der Rechtswissenschaft
- 1978 - 1981: Richter am Landgericht und Amtsgericht)
- 1981 - 1983: Abordnung zum Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof
- 1983 - 1987: Abordnung an das Bundesverfassungsgericht
- 1987 - 1988: Richter am Landgericht Gießen
- 1988 - 1989: Abordnung an das Bundeskanzleramt (Abteilung Recht und Verwaltung)
- 1989: Richter am Oberlandesgericht Frankfurt/Main
- 1990 - 1995: Oberstaatsanwalt beim Bundesgerichtshof
- 1995 - 1999: Bundesanwalt beim Bundesgerichtshof
- 1999 - 2006: Richter am Bundesgerichtshof (seit 2004 Betrauung mit den Aufgaben des Präsidialrichters des Bundesgerichtshofs)
- seit Okt. 2006: Richter des Bundesverfassungsgerichts (nominiert von der CDU/CSU, gewählt vom Bundestag)

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BVR Prof. Dr. Johannes Masing (Erster Senat)
- 1959 in Wiesbaden geboren
- verheiratet, 2 Kinder
Studium / Beruf
- 1979: Sprachstudium an der Universität Grenoble/Frankreich
- 1979 - 1986: Studium der Rechtswissenschaft und Philosophie sowie des Faches Klavier (Diplom-Musiklehrer)
- 1996: Promotion
- 1997: Habilitation
- 1998 - 2007: ordentlicher Professor an der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg
- seit 2007: ordentlicher Professor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
- seit April 2008: Richter des Bundesverfassungsgerichts (nominiert von der SPD, gewählt vom Bundesrat)

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BVR Prof. Dr. Andreas L. Paulus (Erster Senat)
- 1968 in Frankfurt am Main geboren
Studium / Beruf
- 1988 - 1994: Studium der Rechtswissenschaften an der Georg-August Universität Göttingen
- 2000: Promotion
- 2006: Habilitation
- 2000 - 2005: Auftrag zur Lehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München
- seit 2006: Ernennung zum Universitätsprofessor (W 3) an der Universität Göttingen auf einen Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere Völkerrecht
- 2000: Anwalt (Counsel) für Deutschland im Fall LaGrand (Deutschland ./. USA) vor dem Internationalen Gerichtshof
- 2004: Rechtsberater (Adviser) Deutschlands im Fall Certain Property (Liechtenstein ./. Deutschland)
- seit März 2010: Richter des Bundesverfassungsgerichts (nominiert von FDP, gewählt vom Bundestag

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BVR'in Prof. Dr. Susanne Baer, LL.M. (Erster Senat)
- 1964 in Saarbrücken geboren
- verpartnert
Studium / Beruf
- 1983 - 1988: Studium der Rechtswissenschaft und der Politikwissenschaft
- 1991 - 1992: Referentin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Berlin
- 1993: Master of Laws, University of Michigan Law School
- 1995: Promotion
- 2000: Habilitation
- 2002: Ernennung zur Universitätsprofessorin an der Humboldt-Universität zu Berlin
- 2003 - 2010: Direktorin des GenderKompetenzZentrums
- 2009: Berufung auf eine William W. Cook Global Law Professur an der University of Michigan Law School, USA
- seit 2009: Direktorin des Instituts für Interdisziplinäre Rechtsforschung - Law and Society Institut LSI an der HU Berlin
- seit Feb. 2011: Richterin des Bundesverfassungsgerichts (nominiert von Bündnis90/Die Grünen, gewählt vom Bundestag)

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BVR'in Prof. Dr. Gabriele Britz (Erster Senat)
- 1968 in Jugenheim an der Bergstraße geboren
- verheiratet, ein Kind
Studium / Beruf
- 1987 - 1992: Studium der Rechtswissenschaft
- 1993: Promotion
- 2000: Habilitation
- seit 2001: Professorin für Öffentliches Recht und Europarecht, Justus-Liebig-Universität Gießen
- 2001 - 2002: Mitglied im Ausschuss für die Beseitigung der Rassendiskriminierung (CERD) der Vereinten Nationen
- seit Feb. 2011: Richterin des Bundesverfassungsgerichts (nominiert von der SPD, gewählt vom Bundesrat)

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BVR'in Prof. Dr. Gertrude Lübbe-Wolff (Zweiter Senat)
- 1953 in Weitensfeld/Kärnten geboren
- verheiratet, vier Kinder
Studium / Beruf
- 1969 - 1977: Studium der Rechtswissenschaft und Referendarausbildung
- 1980: Promotion
- 1987: Habilitation, Lehrberechtigung für die Fächer öffentliches Recht, Verfassungsgeschichte der Neuzeit und Rechtsphilosophie
- 1988 - 1992: Leiterin des Umweltamtes der Stadt Bielefeld
- seit 1992: Professorin für Öffentliches Recht an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld
- 1996 - 2000: Stellvertretendes Wahlmitglied des Verfassungsgerichtshofs Nordrhein-Westfalen
- 2000 - 2002: Vorsitzende des Rates von Sachverständigen für Umweltfragen
- seit April 2002: Richterin des Bundesverfassungsgerichts (nominiert von SPD, gewählt vom Bundestag)

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BVR Dr. Michael Gerhardt (Zweiter Senat)
- 1948 geboren
- geschieden, zwei Kinder
Studium / Beruf
- 1972 - 1976: Erstes und Zweites Staatsexamen, Promotion zu Fragen innergewerkschaftlicher Demokratie
- 1977: Beamter der Regierung von Oberbayern
- 1979 - 1982: Beamter im Bayerischen Staatsministerium des Innern
- 1982 - 1984: im Landratsamt Freising
- 1984 - 1986: Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesverfassungsgericht
- 1986 - 1996: Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof
- 1996 - 2003: Richter am Bundesverwaltungsgericht
- seit Juli 2003: Richter des Bundesverfassungsgerichts (nominiert von der SPD, gewählt vom Bundestag)

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BVR Prof. Herbert Landau (Zweiter Senat)
- 1948 in Wilgersdorf/Siegen geboren
Studium / Beruf
- 1970 - 1973: Studium der Sozialarbeit an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum
- 1974 - 1979: Studium der Rechtswissenschaften
- 1982: Richter Landgericht Wiesbaden; Amtsgericht Dillenburg
- 1985: Ernennung zum Richter auf Lebenszeit
- 1985: Abordnung zum Bundesministerium der Justiz, Abteilung III, Handels- und Wirtschaftsrecht
- 1986: Abordnung vom Bundesministerium der Justiz zur Verwaltung des Deutschen Bundestages; Tätigkeit als Sekretär des Ausschussvorsitzenden in dem Untersuchungsausschuss „Neue Heimat"
- 1987: Richter am Amtsgericht Dillenburg, Straf- und Zivilsachen
- 1987 - 1991: Abordnung zum Hessischen Ministerium der Justiz: persönlicher Referent des Ministers
- 1988: Ernennung zum Richter am Oberlandesgericht, Führungs-Seminar an der Verwaltungshochschule Speyer
- 1991: Ernennung zum Leitenden Oberstaatsanwalt
- 1991 - 1996: Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht in Limburg/Lahn
- 1996: Ernennung zum Richter am Bundesgerichtshof
- 1996 - 2005: Richter am Bundesgerichtshof, Ermittlungsrichter und Beisitzer im 1. Strafsenat
- 1999 - 2005: Staatssekretär im Hessischen Ministerium der Justiz
- seit Oktober 2005: Richter des Bundesverfassungsgerichts (nominiert von CDU/CSU, gewählt vom Bundesrat)
- 2006: Honorarprofessur der Philipps-Universität Marburg

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BVR Prof. Dr. Peter M. Huber (Zweiter Senat)
- 1959 in München geboren
- verheiratet, 2 Kinder
Studium / Beruf
- 1979 - 1982: Studium der Rechtswissenschaft
- 1987: Promotion
- 1991: Habilitation
- 1991: Ernennung zum Universitätsprofessor (C-3) für Öffentliches Recht an der Universität Augsburg
- 1992: Ruf an die Friedrich-Schiller-Universität Jena auf den Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Europarecht, Öffentliches Wirtschafts- und Umweltrecht
- 1995 - 1998: Mitglied der Enquête-Kommission des Deutschen Bundestages "Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozeß der deutschen Einheit"
- 1996 - 2002: Richter am Thüringer Oberverwaltungsgericht im Nebenamt
- 2001: Ruf an die Universität Bayreuth auf den Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Recht der Europäischen Integration
- 2002: Ruf an die Ludwig-Maximilians-Universität München auf den Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Staatsphilosophie
- 2003 - 2004: Sachverständiger in der Kommission von Bundestag und Bundesrat zur Modernisierung der bundesstaatlichen Ordnung
- 2007 - 2009: Mitglied des Staatsgerichtshofes der Freien Hansestadt Bremen
- 2009 - 2010: Thüringer Innenminister
- seit Nov. 2010: Richter des Bundesverfassungsgerichts (nominiert von CDU/CSU, gewählt vom Bundestag)

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BVR'in Monika Hermanns (Zweiter Senat)
- 1959 in Thuine (Krs. Emsland) geboren
- verheiratet
Studium / Beruf
- 1977 - 1982: Studium der Rechtswissenschaft
- 1990: Richterin auf Probe im Saarland
- 1990 - 1993: Abordnung an das Ministerium der Justiz des Saarlandes (Persönliche Referentin des Ministers)
- 1993 - 1994: Richterin am Landgericht Saarbrücken
- 1995 - 1997: Abordnung an den Bundesgerichtshof als wissenschaftliche Mitarbeiterin
- 1998 - 1999: Abordnung an die Staatskanzlei des Saarlandes (Leitung der Abteilung Recht und Koordination)
- 1999 - 2004: Richterin am Saarländischen Oberlandesgericht
- 2001 - 2010: Mitglied des Verfassungsgerichtshofs des Saarlandes
- 2004 - 2010: Richterin am Bundesgerichtshof
- seit Nov. 2010: Richterin des Bundesverfassungsgerichts (nominiert von der SPD, gewählt vom Bundestag)

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BVR Peter Müller (Zweiter Senat)
- 1955 in Illingen/Saar geboren
- verheiratet, drei Kinder
Studium / Beruf
- 1975 - 1983: Studium der Rechts- und Politikwissenschaften
- 1987 - 1990: Dozent an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Saar; Lehrbeauftragter der Universität des Saarlandes
- 1986 - 1987: Richter am Amtsgericht Ottweiler
- 1987 - 1990: Richter am Landgericht Saarbrücken; Mitglied im Justizprüfungsamt Saar
- 1990 - 2011: Mitglied des Saarländischen Landtages (Parlamentarischer Geschäftsführer und Fraktionsvorsitzender)
- 1999 - 2011: Ministerpräsident des Saarlandes
- seit Dez. 2011: Richter des Bundesverfassungsgerichts (nominiert von CDU/CSU, gewählt vom Bundesrat)

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BVR'in Dr. Sibylle Kessal-Wulf (Zweiter Senat)
- 1958 in in Stadthagen/Schaumburg-Lippe geboren
- verheiratet
Studium / Beruf
- ab 1977: Studium der Rechtswissenschaften
- 1995: Promotion
- 1991: Abordnung an das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht in Schleswig
- 1992: Ernennung zur Richterin am Oberlandesgericht
- 2001: Ernennung zur Richterin am Bundesgerichtshof
- 2011: Ernennung zur Vorsitzenden Richterin am Bundesgerichtshof
- seit Dez. 2011: Richterin des Bundesverfassungsgerichts (nominiert von CDU/CSU, gewählt vom Bundesrat)


