Dioxin in Lebensmitteln!

Das Wort "Dioxin" ist immer wieder in aller Munde, dabei wissen aber die Wenigsten, um was es sich dabei wirklich handelt und welche Auswirkungen es hat.

Antworten zu den wichtigsten Fragen findet ihr hier zusammengefasst:

Was ist Dioxin?
Dioxine sind chemisch aufgebaute Verbindungen, die unterschiedlich giftig sind. Dioxin entsteht etwa bei Verbrennungsprozessen mit Chlor und organischem Kohlenstoff bei bestimmten Temperaturen. Die einmal in die Umwelt gelangten Gifte bauen sich nur sehr langsam ab.

Wie gelangen Dioxine in den Menschen?
Vom Menschen werden 90-95 % der Dioxine über die Nahrung aufgenommen. Nahezu zwei Drittel dieser Aufnahme erfolgt über den Verzehr von Fleisch und Milchprodukten. Fische sind zwar höher mit Dioxinen belastet, werden jedoch nur in kleinen Mengen in Deutschland konsumiert.
Dioxine reichern sich in Lebewesen vor allem in Fettgewebe an und bauen sich nur langsam ab. Die Halbwertszeit des giftigsten Dioxins beträgt im Körperfett des Menschen etwa 7 Jahre, das sich am langsamsten abbauende ist erst nach fast 20 Jahren zur Hälfte eliminiert.

Wie hoch ist die Dioxinbelastung der Menschen in Deutschland?
Ein erwachsener Mensch nimmt in Deutschland durchschnittlich 2 pg Dioxin pro Kilogramm Körpergewicht auf. Je nach Essgewohnheiten variiert dieser Wert.
Interessant ist, dass bereits Säuglinge im Mutterleib das Toxit aufnehmen. Die Dioxinaufnahme vor und nach der Geburt ist je nach der mütterlichen Belastung sehr hoch. Studien zeigen, dass über die Plazenta eine Belastung des Kindes mit Dioxin entsteht. Über die Muttermilch werden ebenfalls Schadstoffe an den Säugling weitergegeben.
Die Frauenmilch gilt auch als Indikator für die Belastung des Menschen mit Dioxinen. Frauenmilch ist sehr fettreich und eignet sich daher sehr gut dazu, die Rückstände von Dioxinen im menschlichen Fettgewebe anzuzeigen. Untersuchungsreihen haben gezeigt, dass sich der Erfolg der getroffenen Reduzierungsmaßnahmen auch in der Frauenmilch widerspiegelt. Der Dioxingehalt von Frauenmilch in Deutschland ist seit Ende der 80er Jahre um 60% zurückgegangen.
Die WHO (World Health Organization) hat als Maximalwert eine Spanne von 1 bis 4 pg pro Kilogramm Körpergewicht ermittelt, betont aber, dass aus Vorsorgegründen ein Wert unter 1 pg pro Kilogramm Körpergewicht und Tag angestrebt werden soll. Dies entspricht auch der deutschen Position.

Wie ist die Wirkung der Dioxine auf den Menschen?
Dioxin zeigt bei Menschen erst in hohen Dosen akute Wirkung. Dabei zeigt sich in Tierversuchen, dass es dann zu dem sogenannten Auszehrungssyndrom (wasting syndrome) kommt, mit einem starken Gewichtsverlust und mit massiven Leberschäden und Stoffwechselentgleisungen, die verzögert, nach mehreren Tagen bis Wochen zum Tod führen können. Durch Dioxine können Hautschädigungen (Chlorakne), Störungen des Immunsystems, des Nervensystems, des Hormonhaushalts, der Reproduktionsfunktionen und der Enzymsysteme mit all ihren Folgen hervorgerufen werden.
Die Gefahren des Dioxins liegen darin, dass es im Körperfett gespeichert wird, sich dort anreichert und nur sehr langsam eliminiert wird. Verschiedene Dioxine stehen im Verdacht, krebserzeugend zu sein. Aus Tierversuchen sind Störungen des Immunsystems und der Reproduktion schon bei sehr niedrigen Dioxinkonzentrationen bekannt. Das Dioxin gelangt über Plazenta und Muttermilch in die Kinder. Mutter-Kind-Studien zeigen, dass höhere Dioxinbelastungen der Mütter; die aber noch im "Normalbereich" liegen, bei Kindern zu vielfältigen Störungen oder Verzögerungen der kindlichen Entwicklung führen können.

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