Hilfe bei Frühjahrsmüdigkeit!

Immer um den 20. März herum beginnt der astronomische Frühling in Deutschland. Doch so richtig genießen können ihn viele nicht, weil sie die sogenannte Frühjahrsmüdigkeit plagt. Hier lest ihr ein paar Tipps zur "Müdigkeitsbewältigung".


Ist Frühjahrsmüdigkeit eine Krankheit oder nur Einbildung?
Nicht jeder Mensch hat im Frühling mit starker Müdigkeit zu kämpfen und infizieren könnt ihr euch auch nicht damit. Trotzdem ist die Frühjahrsmüdigkeit auch ein körperlicher Zustand.

Im Winter fährt unser Körper nämlich alle Funktionen ein bisschen runter und das Schlafhormon Melatonin wird vermehrt ausgeschüttet. Außerdem fehlen in der Zeit die Sonnestrahlen auf unserer Haut, die unseren Körper dazu bringen, Endorphine, also Glückshormone, auszuschütten.

Wenn wir im Frühling dann wieder mehr draußen sind, ist unser Körper besonders gefordert: Das Hormon Serotonin heitert uns ganz natürlich auf und gleichzeitig muss der Körper die Melatoninproduktion runterfahren. Und das strengt den Körper an. Auch wenn wir im Winter nur faul auf dem Sofa gelegen haben und auf einmal wieder viel aktiver werden, muss der Körper mit der Veränderung erstmal klarkommen. Durch die milderen Temperaturen weiten sich außerdem die Blutgefäße, der Blutdruck sinkt und das macht uns noch zusätzlich müde.
Besonders häufig von Frühjahrsmüdigkeit betroffen sind deshalb Menschen, die generell wetterfühlig sind und einen niedrigen Blutdruck haben.


Welche Mittel gibt es gegen Frühjahrsmüdigkeit?
  • Sport: Langsam, aber stetig mehr für den Körper tun und ihn so wieder in Schwung bringen. Das aber nicht übertreiben, sonst überfordert ihr euren Organismus. Wer im ganzen Jahr gleichmäßi Sport treibt, wird auch nicht so schnell von der Frühjahrmüdigkeit befallen

  • Frische Luft und Tageslicht: Lasst euch so oft es geht den frischen Wind um die Nase wehen und endlich mal wieder von der Sonne anstrahlen, denn das fördert die Ausschüttung von Glückshormonen

  • Gesunde Ernährung: Eine ordentliche Menge Obst und Gemüse und viel Wasser versorgen euch mit den Vitaminen und Mineralstoffen, die euch helfen, besser mit dem Wetterumschwung umgehen zu können

  • Wechselduschen: Gerade für diejenigen, die wegen des Wetterumschwungs auch mit dem Kreislauf zu kämpfen haben, sind kalt-warme Wechselduschen ein gutes Mittel. Der Kreislauf wird dabei aufgeweckt und macht den Körper widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse

Hilft das alles nicht, geht zu einem Arzt. Denn vielleicht liegt dann eine bisher unentdeckte Krankheit wie eine Schilddrüsenunterfunktion oder sogar eine Depression vor.