Neue Berufe

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Technische Modellbauer/innen


Beschreibung:
Technische Modellbauer/Technische Modellbauerinnen der Fachrichtung Karosserie und Produktion arbeiten in Betrieben des Modell-, Formen-, Lehren- und Musterbaus sowie in Betrieben des Automobil- und Fahrzeugbaus.
Die Berufsausbildung gliedert sich in gemeinsame Ausbildungsinhalte und in die Ausbildung in einer der Fachrichtungen:
1. Gießerei, 2. Karosserie und Produktion, 3. Anschauung. Technische Modellbauer/innen stellen Modelle für den Karosseriebau oder von Produktionsmodellen als Vorlage für die Einzel- und Serienfertigung sowie für den Formen- und Werkzeugbau her. Dabei wenden sie manuelle und maschinelle Fertigungsmethoden an.
Zusätzlich berücksichtigen sie bei der Arbeit die Sicherheit und den Gesundheitsschutz sowie den Umweltschutz. Sie be- und verarbeiten Werk- und Hilfsstoffe. Zusätzlich planen und konstruieren sie Produkte des Karosserie- und Produktionsmodellbaues. Sie erstellen Fertigungsunterlagen und legen das Fertigungsverfahren fest. Das Einrichten, Bedienen und Instandhalten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und technischen Einrichtungen bedingt sich von allein. Zusätzlich benutzen sie die Möglichkeiten von computergestützten Fertigungsverfahren. Sie wenden Antriebs- und Steuertechniken an und prüfen Karosserie- oder Produktionsmodelle.

Ausbildung:
Anerkannte bundesweit geregelte 3 ½jährige Ausbildung


Werkfeuerwehrmänner/-frauen


Beschreibung:
Werkfeuerwehrmänner und Werkfeuerwehrfrauen dienen der Gefahrenabwehr und dem vorbeugenden Brandschutz in Betrieben mit erhöhtem Gefährdungspotential, beispielsweise in chemischen Betrieben wie z. B. an Häfen und Flughäfen, in Kraftwerken, in der Metall- und Elektroindustrie, bei Automobilherstellern, in Gießereien.
Darüber hinaus leisten Werkfeuerwehrmänner bzw. –frauen technische Hilfe, führen ABC-Einsätze sowie Rettungs-, Sicherungs- und Bergungsarbeiten durch. Weiterhin fahren sie Fahrzeuge für die Notfallrettung sowie selbstverständlicher weise Feuerwerfahrzeuge. Bei ihrer Arbeit berücksichtigen sie betriebsspezifische Besonderheiten, insbesondere zur Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe und zur Werterhaltung unter dem Fokus der Brandprävention.

Ausbildung:
Anerkannte bundesweit geregelte 3jährige Ausbildung


Speiseeishersteller/in


Beschreibung:
Speiseeishersteller/in verarbeiten Rohwaren und Zusatzstoffe zu Milch- und Fruchteis sowie anderen Eissorten. Dazu mischen Speiseeishersteller/innen beispielsweise Milch, Sahne, Zucker und Früchte oder Nüsse anhand ihrer Rezepturen.
In der Lebensmittelverarbeitung ist sorgfältiges und hygienisches Arbeiten wichtig. So pasteurisieren Speiseeishersteller/innen die Milchmischungen, um möglicherweise vorhandene krankheitserregende Keime in der Milch abzutöten. Darüber hinaus ist 100%ige Hygiene in der Küche und an dem Verkaufstresen wichtig.
Nach dem Pasteurisieren der Milchmischung wird anschließend die Masse mit den weiteren Zutaten unter ständigem Rühren mithilfe spezieller Eismaschinen gefroren.
In Eissalons verkaufen sie das selbst gefertigte Speiseeis z.B. an der Theke oder servieren den Gästen selbst gestaltete Eisspezialitäten. In diesem Zusammenhang erwerben Sie Fähigkeiten im Bereich Service, Beratung, Verkauf. Neben Speiseeis können sie auch kleine Gerichte herstellen.
Zudem erledigen sie organisatorische und kaufmännische Aufgaben, die je nach Größe des Unternehmens umfangreiche Fähigkeiten vermitteln in den Bereichen Organisieren und Planen von Arbeitsabläufen, Lagerung sowie Betriebsführung, Arbeits- und Tarifrecht, Gesundheits- und Umweltschutz. Ein technisches Verständnis ist von Nöten, um die Maschen, Anlagen, etc. zu bedienen.

Ausbildung:
Anerkannte bundesweit geregelte 2jährige Ausbildung.

Voraussetzung:

  • Interesse am Umgang mit Nahrungsmitteln, Lebensmitteln, Getränken
  • Handwerkliche Neigung (handwerklich Speiseeis herstellen)
  • Neigung zu kundenorientierter Tätigkeit (Kunden an Tisch, Theke und Büffet bedienen)
  • Interesse an Ernährungs- und Gesundheitsfragen


Brauer und Mälzer


Beschreibung:
Brauer/innen und Mälzer/innen gewinnen aus Getreide Malz und verarbeiten es zusammen mit Wasser, Hopfen und Hefe zu verschiedenen Biersorten. Bis das Bockbier, Pils oder Lagerbier genießbar ist, muss viel getan werden. Zumal Deutschland als Biernation einen sehr anspruchsvollen Gaumen hat.
Brauer/innen und Mälzer/innen sind für den gesamten Herstellungsprozess zuständig: vom Einkauf der Rohstoffe bis zur Abfüllung des Bieres. Sie stellen Malz her, indem sie Gerste weichen, keimen und darren. Zusammen mit Wasser, Hopfen und Hefe brauen sie daraus dann Bier. Sie setzen das Malz mit Wasser an und läutern die entstandene Maische, trennen also die festen von den flüssigen Teilen. Danach kochen sie die Würze, kühlen sie und lassen sie gären. Am Ende filtern sie das Bier und füllen es in Flaschen, Fässer oder Dosen. Doch sie brauen nicht nur verschiedene Biersorten, sondern stellen auch Biermischgetränke und alkoholfreie Getränke her.
Da die Herstellungsvorgänge weitgehend automatisiert sind, bedienen und überwachen sie bei diesen Vorgängen hauptsächlich Maschinen und computergesteuerte Anlagen, die rund um die Uhr arbeiten. Daraus resultiert auch häufig eine damit verbundene Schichtarbeit. Desinfektion und Hygiene ist ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit.

Ausbildung:
Anerkannte bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung.

Voraussetzung:

  • Bezug zum Umgang mit Nahrungsmitteln, Lebensmitteln, Getränken
  • Chemisches Interesse und Verständnis
  • Technische Fähigkeiten und Interesse (computergesteuerte Produktionsanlagen steuern, kontrollieren und warten)
  • Neigung zu prüfender und kontrollierender Tätigkeit (Geschmacks- und Geruchsproben entnehmen, Schaum und Farbe visuell kontrollieren)
  • Neigung zu praktisch-zupackender Tätigkeit (z.B. Produktionsanlagen und Rohrleitungssysteme warten und reinigen)


Servicekraft für Schutz und Sicherheit


Beschreibung
Servicekräfte für Schutz und Sicherheit sind präventiv tätig und führen Maßnahmen zum Schutz von Personen, Objekten, Anlagen und Werten sowie zur Abwehr von Gefahren durch.
Im Rahmen von Pfortendiensten stellen sie sicher, dass nur berechtigte Personen die Betriebsanlagen betreten. Bei Kontrollgängen im Gebäude oder auf dem Gelände, prüfen sie, ob alles in Ordnung ist oder ob es Hinweise auf Einbruch bzw. Vandalismus gibt. Zu dieser Tätigkeit gehört das Überwachen und Kontrollieren von Türen, Toren und Alarmanlagen. Bei Hinweisen auf Überfälle bzw. Einbrüchen schaltet die Servicekraft für Schutz und Sicherheit die Polizei ein.
Darüber hinaus prüfen sie auch, ob die betrieblichen und gesetzlichen Vorschriften beispielsweise zum Brand- und Umweltschutz, eingehalten werden, ob Flucht- und Rettungswege offen sind und gefährliche Abfälle korrekt gelagert bzw. entsorgt werden. Sie wirken bei der Installation und Inbetriebnahme von sicherheitstechnischen Einrichtungen mit und überprüfen regelmäßig, ob diese einwandfrei funktionieren. Stellen sie Mängel fest, sorgen sie für den Austausch bzw. die Reparatur des betroffenen Geräts.
Im Veranstaltungsdienst führen sie z.B. Besucherkontrollen durch, stellen Absperrungen auf, sorgen dafür, dass Notausgänge ordnungsgemäß gekennzeichnet und Fluchtwege offen sind.
Im Verkehrsdienst führen sie Streifengänge auf Bahnhöfen oder Flughäfen durch, nehmen Sicherheitskontrollen vor und sorgen in Eisenbahn- oder U-Bahnzügen für Sicherheit. Sie können darüber hinaus auch als Fahrer oder Beifahrer von Werttransporten oder im Personenschutz tätig sein.
Die Servicekräfte für Schutz und Sicherheit entschärfen Konfliktsituationen, verweisen Betrunkene vom Gelände, übergeben gewalttätige Personen der Polizei, leisten Erste Hilfe bei Schwächeanfällen von Personen. Je nach Einsatz müssen die Servicekräfte für Schutz und Sicherheit mit Kampftechniken vertraut sein.
In der Regel arbeiten die Servicekräfte für Schutz und Sicherheit im Schichtdienst. Wenn sie Bereitschaftsdienst haben, stehen sie auf Abruf zur Verfügung.

Ausbildung:
Anerkannte bundesweit geregelte 2-jährige Ausbildung.

Voraussetzung:

  • Interesse an Rechtsfragen und Rechtskunde
  • Neigung zu prüfender und kontrollierender Tätigkeit (z.B. Kontrollgänge durchführen, Alarmeinrichtungen und Schließsysteme kontrollieren)
  • Neigung zu praktisch-zupackender Tätigkeit
  • Neigung zu kundenorientierter Tätigkeit
  • Neigung zum Umgang mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Schließanlagen, Alarmanlagen, Kamera- und Videotechnik)


Fachangestellte/r für Markt- und Sozialforschung


Beschreibung:
Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung sind beteiligt an der Organisation und Durchführung von Marktstudien und Forschungsprojekten der empirischen Sozialforschung. Sie beschaffen Daten, bereiten sie auf, werten sie aus und bereiten Berichte und Präsentationen der Ergebnisse vor.
Um zu aussagekräftigen Ergebnissen zu kommen, müssen sie die verschiedenen Methoden und Untersuchungstypen kennen. Spezielle Software für Marktforschung kommt dabei ebenso zum Einsatz wie Statistikprogramme und natürlich das Internet. Zu den Aufgaben von Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung gehört es auch, Berichte über die Ergebnisse von Studien vorzubereiten. Da viele Unternehmen und Forschungsinstitute international arbeiten, sind Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere in Englisch, von Vorteil.
An der Konzipierung und Erstellung von Fragebögen und Gesprächsleitfäden arbeiten sie ebenfalls mit. Darüber hinaus schulen sie Interviewer/innen, organisieren ihren Einsatz, erfassen den Rücklauf der Interviewbögen und führen Qualitätskontrollen durch.
D. h. im Prinzip sind die Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung komplett involviert, sobald irgendwelche Umfragen anstehen. Und zwar von der Vorbereitung bzw. Schaffung der Rahmenbedingungen der Befragung, die da wären: Art der Befragung (telefonisch, schriftlich, etc.), der Anzahl der zu Befragenden, der Zusammenstellung der zu Befragenden, der Erstellung der Fragebögen, etc. Die Umfrage muss dabei repräsentativ sein. Die Auswertung der Daten erfolgt von den Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung nach Plausibilitätsaspekten. Abschließend werden aussagekräftige Ergebnisse formuliert und entsprechende Handouts und Kommentare erstellt.
Mit diesen Tätigkeiten einhergehend und unerlässlich ist eine sorgfältige Archivierung und Dokumentation der Erhebung und Ergebnisse.

Ausbildung:
Anerkannte bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung.

Voraussetzung:

  • an Werbung und Marketing
  • Zahlen- und Datenverständnis (z.B. Analyseergebnisse aufbereiten und in Form von Tabellen und Grafiken darstellen)
  • Neigung zu planender und organisierender Tätigkeit (z.B. bei der Planung von Markt- und Sozialforschungsprojekten mitwirken, Einsatz von Interviewern/Interviewerinnen organisieren)
  • Fähigkeit zum Formulieren von Texten (z.B. Endberichte, Ergebniskommentare und Handouts in Textform erstellen)
  • Neigung zum mündlichen Vortragen, öffentlichen Sprechen und Präsentieren (z.B. Forschungsergebnisse präsentieren, Interviewer einweisen)
  • Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil


Produktiontechnologe und -technologin


Beschreibung:
Produktionstechnologen und -technologinnen planen industrielle Produktionsprozesse, richten Produktionsanlagen ein und nehmen diese in Betrieb. Außerdem betreuen sie die Prozessabläufe und dokumentieren diese.
Damit sich Unternehmen im internationalen Wettbewerb behaupten können, müssen sie auf technologische Neuerungen flexibel reagieren, innovative Produkte entwickeln und ihre bestehenden Produktionsprozesse immer wieder überdenken. Wenn ein Unternehmen innerhalb kurzer Zeit also entsprechend stehend handelt, sind Produktionstechnologen und –technologinnen gefragt, die ihr technisches Know-how in zahlreichen Gebieten einsetzen und die Produktion von der Entwicklung bzw. Testphase über die Umsetzung bis zur Durchführung begleiten.
Von der Entwicklungsabteilung über die Serienproduktion bis zum Support: Produktionstechnologen und -technologinnen setzen ihr Fachwissen in unterschiedlichen Bereichen ein.
Bei Produkteinführung analysieren Produktionstechnologen und -technologinnen im Team mit Kollegen und Kolleginnen zunächst, wie die Produktionsprozesse gestaltet werden sollen. Dazu ermitteln sie zuerst die relevanten Fertigungsparameter, strukturieren die komplexen technischen Abläufe, testen Produktions- und Prüfverfahren, Werkzeuge und Arbeitsstoffe und wählen schließlich geeignete Produktionsverfahren aus. Zumeist werden sie dabei von IT-Systemen unterstützt. Auch wirtschaftliche Aspekte werden mit einbezogen.
Sind die technischen Abläufe eindeutig strukturiert, können die Produktionsanlagen eingerichtet werden. Auch das Anfahren von Produktionsanlagen umfasst verschiedene Arbeitsschritte, die Produktionstechnologen und -technologinnen überblicken. So unterstützen sie die Aufstellung der Anlagen, richten die notwendigen Transport- und Lagersysteme ein, organisieren den Materialfluss, stellen die Arbeitsstoffe sowie die Funktionsfähigkeit der Werkzeuge sicher. Im nächsten Schritt erproben und optimieren sie das Produktionsverfahren. Bei Prozessänderungen weisen sie die Mitarbeiter im Bedienen und Warten der Maschinen und Anlagen ein.
Auch in der laufenden Produktion behalten Produktionstechnologen und -technologinnen alle Details im Blick: Sie rufen die nötigen Materialien ab, sorgen dafür, dass die Anlagen richtig beschickt und bedient werden und stellen sicher, dass die vorgegebene Anzahl an Erzeugnissen hergestellt wird. Dabei achten sie stets auf die Qualität der Produkte. Bei Abweichungen greifen sie rasch in den Produktionsprozess ein und beheben den Fehler. Ist die Produktion abgeschlossen, erstellen sie Abnahme- und Prüfprotokolle und dokumentieren die Leistungen und Aufwendungen.
Wichtiger Bestandteil der Tätigkeit eines Produktionstechnologen/in ist hinaus dokumentieren sie ihre Arbeit und pflegen Daten für die laufende Produktionsplanung und -steuerung.

Ausbildung:
Anerkannte bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung.

Voraussetzung:

  • Interesse an Datenverarbeitung und Informatik
  • Technikaffinität
  • Neigung zu prüfender und kontrollierender Tätigkeit (prozessbegleitende Prüfungen durchführen)
  • Analytisches Denken (z.B. Produktionsanlagen hinsichtlich der Realisierung von Produktionsaufträgen analysieren)
  • Neigung zu systematischem Denken und planvollem Vorgehen (z.B. Prozess- und Qualitätsabweichungen ermitteln und dokumentieren)

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