In Zusammenarbeit mit Diakonie und Caritas gibt es bei ffn die neue wöchentliche Beratungssendung "ffn - Die Kirche - Hilfe interaktiv".
Menschen in Not aus Niedersachsen berichten von 21 bis 22 Uhr im Gespräch auf sehr persönliche Weise, wie sie in scheinbar ausweglose Situationen geraten sind.
Zusammen mit Beraterinnen und Beratern der Diakonie und der Caritas werden am konkreten Fall Auswege aus der Krise beschrieben.
Gleichzeitig ist während der Sendung ein Beratungstelefon geschaltet. Unter der Telefonnummer 0511 – 360 4 360 erhalten Hörer in ähnlichen Problemsituationen Auskunft zum Hilfs- und Beratungsangebot der Diakonie und Caritas in ihrer Region.
Unser Thema für den 01.02.2012
Leben mit einer geistigen Behinderung
In all ihrem Leiden hatte Angela auch Glück. Die heute 41-Jährige kam mit einer 100prozentigen geistigen Behinderung zur Welt. Ihre Eltern waren nicht in der Lage, sie ausreichend zu unterstützen, so dass sie mit 27 Jahren immer noch nicht sprechen konnte. Dann kam sie zu ihrer Pflegemutter Sylvia Fischer – der erste Glücksfall. Die setzte alles in Bewegung, um Angela zu fordern und zu fördern. Weil ihre Pflegetochter ein sehr fröhlicher und geselliger Mensch ist, suchte Fischer nach passender Gesellschaft für sie. Sie fand eine Gruppe in ihrer Kirchengemeinde, in der Zuwandererfrauen Deutsch lernen - nicht unbedingt die „natürliche Umgebung“ einer Frau mit geistigen Behinderungen, aber für Angela war es der zweite Glücksfall. Dort wurde sie nicht nur herzlich aufgenommen, sondern lernte sprechen, lesen, schreiben, rechnen und vieles mehr. Über ähnliche oder andere Angebote für Menschen mit Behinderungen informiert wie immer die Diakonie Hotline von 21 bis 23 Uhr.
Gesprächspartner
Angela, Gruppenteilnehmerin mit einer geistigen Behinderung
Sylvia Fischer, Pflegemutter von Angela
Silke Hansen, Leiterin der Gruppe „Mama lernt deutsch“ der St. Johannesgemeinde Hannover-Davenstedt
Moderation:
Katja Jacob



