Themen am 5. September 2010:
Matthias Brodowy: Kirche und Kabarett
Kirche und Komik – das passt für die meisten Menschen ungefähr so gut zusammen wie Salz im Frühstückskaffee. Dass Kirche und Komik sich aber nicht ausschließen müssen, beweist Matthias Brodowy. Der Kabarettist und Theologe aus Hannover sieht sich selbst als „Vertreter des gehobenen Blödsinns“ – und dazu gehören für ihn auch augenzwinkernde Witze über die Kirche. Auch sein neues Programm trägt einen biblischen Namen: „Offenbarung – das 7. Programm“.
„Wellcome“ – Hilfe für junge Familien
Das erste Kind ist für frisch gebackene Eltern der größte Schatz – aber manchmal auch Stress pur. Da ist es gut, wenn Oma mal für ein paar Stunden einspringen kann. Für Paare, die niemanden haben und sich auch keinen Babysitter leisten können, gibt es ein neues Angebot der Diakonie: Es heißt „Wellcome“ und vermittelt Ehrenamtliche an junge Familien und Alleinerziehende.
Kirche und Umweltschutz
Photovoltaikanlagen auf den Dächern, Ökostrom aus der Steckdose, Naturwärme für Neubauten, Verzicht auf Kernenergie: Die Kirche im Norden setzt immer öfter auf moderne Energiepolitik – und schlägt damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie schützt die Umwelt und spart bares Geld.
Eva Habermann
Heute steht sie zum letzten Mal bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg auf der Bühne. Schauspielerin Eva Habermann spielt dort eine Frau, die an sich glaubt. So ist die 34-Jährige auch privat bislang gut durchs Leben gekommen. Überhaupt spielt der Glaube für Eva Habermann eine wichtige Rolle. Sie ist überzeugt: Wer gläubig ist, der lebt einfach bewusster – und das ist nicht nur für sich selbst gut, sondern auch für andere.
Mit dem Dom durch das Jahr
Noch bis 2015 sind die Schotten des Hildesheimer Doms dicht. Denn das 1000 Jahre alte Bauwerk, das zum Weltkulturerbe der Menschheit gehört, wird grundlegend saniert. Wer dennoch nicht auf den Dom verzichten will, der kann sich jetzt von seinem berühmtesten Kunstwerk, der bronzenen Bernwardtür, durch das Jahr begleiten lassen.
Mit dem Kolpingwerk für ein Jahr nach Brasilien
Nach der Schule ein Auslandsjahr einlegen – davon träumen viele junge Leute bei uns in Niedersachsen. Für Christoph Klose hat sich dieser Traum erfüllt: Er war auf Vermittlung des Kolpingwerks ein Jahr in Brasilien. Und obwohl er dort Armut gesehen hat und überfallen worden ist, sagt er: „Das war das beste Jahr meines Lebens“.
20 Jahre für Menschen am Rande der Gesellschaft
Traurig, aber wahr: Niedersachsen ist das drittärmste Bundesland in Westdeutschland. Im Durchschnitt leben 15,5 Prozent der Menschen an der Armutsgrenze, in Göttingen sind es sogar über 18 Prozent. Deshalb betreibt die Göttinger Citygemeinde einen Mittagstisch für diejenigen, die sonst nirgends willkommen sind. In diesen Tagen feiert die Einrichtung ihr 20-jähriges Jubiläum.
Nötiger denn je: Missio klärt Jugendliche über Aids auf
Durch den Fall der No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa hat es die Krankheit Aids mal wieder in die Medien geschafft. Aber: Wie steckt man sich eigentlich an? Was sind die Folgen dieser Immunschwächekrankheit? Weil gerade viele Jugendliche darüber noch immer erschreckend wenig wissen, tourt zur Zeit der „Aids-Truck“ des katholischen Hilfswerks Missio durch Niedersachsen.
Moderation:
Stefanie Behnke und Bernhard Tups













