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Sozialministerin Reimann bezeichnet Gender-Vorstoß der Stadt Hannover als gutes Signal!

23. Januar 2019

Die Stadt Hannover empfiehlt ihren Mitarbeitern, künftig eine Sprache zu verwenden, die geschlechtergerecht ist. Das begrüßt auch Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann (SPD). Sie sagt radio ffn in Hannover:

"Wir haben eine sehr männlich dominierte, männlich geprägte Sprache. Dabei sind eben 50 Prozent mindestens Frauen. Und deswegen finde ich es ist ein gutes Signal, dass sich auch die Stadt Hannover mit Empfehlungen jetzt nach aussen gewandt hat und das auch nach aussen publiziert und vertritt, dass man Männer wie Frauen berücksichtigt. Schon das "man", was ich jetzt gerade benutze, ist ja etwas, was eigentlich männlich geprägt ist. "

Auf die Frage, warum so etwas sinnvoll ist und man so etwas macht, sagt Ministerin Reimann im ffn-Interview:

"Man macht es, weil man mit Sprache natürlich auch Werte ausdrückt. Und Sprache formt auch das, was wir als Werte empfinden, was wir als Werte darstellen. Und Sprache ist natürlich auch das Medium, mit dem wir Dinge benennen. Und wenn Dinge nicht benannt werden, dann sind sie auch erst mal nicht existent."

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Lars Könecke
Nachrichtenredaktion

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