Ministerpräsident Weil verzichtet an Weihnachten auf Gottesdienst

16. Dezember 2020

Umgedrehte Wassergläser vor Mikrofonen und ein roter Schriftzug "exklusiv"

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) will dieses Jahr coronabedingt sehr viel bescheidener und zurückhaltender feiern als sonst. Das hat Weil am Mittwoch radio ffn gesagt:
„Also, unser Sohn kommt. Das wars. Dann findet statt Bescherung, es findet statt ein schönes Abendessen, es findet statt dann abends von Loriot - Weihnachten bei Hoppenstedts – das ist eine absolute Tradition bei uns. Aber es findet nicht statt der Kirchgang, es findet nicht statt am 1. Weihnachtstag das große Familientreffen und am zweiten Tag auch nicht das Treffen mit meinen aller ältesten Freundinnen und Freunden. Da haben wir seit Jahrzehnten eigentlich nie eine Ausnahme gemacht. Diesmal das erste Mal. Das ist echt schade.“

Für die kommenden Wochen und Monate wünscht sich Stephan Weil im ffn-Interview wie er selbst sagt "möglichst wenig" Aktivitäten:
"Möglichst wenig Kontakte, möglichst wenig Infektionen. Wir haben jetzt bis zum 10. Januar wirklich die Chance, richtig runterzukommen bei den Infektionen. Die müssen wir nutzen. Aber das geht eben auch nur, wenn alle mitmachen. Deswegen noch mal mein Appell: Am Ende steht und fällt es mit dem Verhalten von uns allen ganz persönlich.“

Ministerpräsident Weil freut sich darüber, dass der erste Corona-Impfstoff nun wohl doch früher zugelassen wird als bisher erwartet:
„Mir geht’s da so wie den meisten anderen Menschen glaube ich auch. Einerseits freue ich mich, dass es jetzt schneller geht als es zuletzt gesagt wurde und andererseits frage ich mich, warum es nicht so schnell gehen konnte, wie es in vielen anderen Ländern auf der Welt offenbar möglich war, warum da die Europäische Union länger gebraucht hat. Aber egal: Jetzt geht’s los und das ist die gute Nachricht.“

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Lars Könecke
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