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GEW-Chefin Pooth hält Grundschulvorstoß für schlechte Idee!

06. August 2019

Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann hat gesagt, Kinder die schlecht Deutsch sprechen, könnten auch später eingeschult werden. Für solche Kinder fordert Linnemann eine Vorschul-Pflicht. Die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Niedersachsen, Laura Pooth sagte radio ffn, es gebe in Niedersachsen einige Schulen, an denen es tatsächlich einen hohen Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Sprachschwierigkeiten gebe und das stelle die Kollegen und auch die Mitschüler natürlich vor große Herausforderungen.

Die Kinder später einzuschulen und zurückzustellen, halte sie für eine schlechte Idee, sagte Pooth: "weil es darauf ankommt, dass sie integriert werden in die Gemeinschaft und gerade die Kollegen an den Grundschulen melden auch zurück, dass die Kinder in der Interaktion mit anderen Kindern sehr schnell die Sprache erwerben und es kommt eher darauf an, unterrichtsbegleitend auf zusätzliche Sprachförderung zu setzen. Auf die Integration in der Gemeinschaft kommt es an. Nicht raus selektieren und absondern."

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Lars Könecke
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