ffn-exklusiv: Mutiertes Coronavirus auch in Niedersachsen nachgewiesen

28. Dezember 2020

Umgedrehte Wassergläser vor Mikrofonen und ein roter Schriftzug "exklusiv"

Vor kurzem war in Großbritannien eine neue Variante des Corona-Virus entdeckt worden. Nun ist diese Mutation auch bei uns in Niedersachsen nachgewiesen worden. Das hat der Leiter des Krisenstabs der Niedersächsischen Landesregierung, Heiger Scholz am Montag radio ffn in Hannover bestätigt:

"Das ist in Niedersachsen schon vorhanden. Das wissen wir, dass einzelne Diagnosen so erfolgt sind. Aber bisher halt nur sehr vereinzelt. Ich glaube in Niedersachsen haben wir einen Fall, der dokumentiert ist bisher. Das ist ja wie immer wir lernen ja schrittweise im Vorwärtsgehen, das Virus soll ja nicht gefährlicher sein, wenn es denn den Menschen erst mal befallen hat, es gibt nicht mehr schwere Verläufe nach dem was wir bisher wissen. Aber es soll ansteckender sein. Das würde bedeuten, dass der Anteil der Menschen, der geimpft werden muss, insgesamt höher werden muss, um die Pandemie einzubremsen. Und das müssen wir jetzt glaube ich abwarten. Bisher gehen ja auch die Biontech-Leute davon aus, dass der Impfstoff hier auch wirkt."

Das mutierte Virus ist bei einem Menschen nachgewiesen worden, der sich in Großbritannien aufgehalten hat. Bisher hat die Landesregierung keine Hinweise darauf, dass es eine großflächige Verbreitung der neuen Variante in Niedersachsen gibt. Man könne es aber auch nicht ausschließen, sagte Staatssekretär Heiger Scholz im ffn-Interview.

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