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Steuerzahlerbund fordert Prüfung des künftigen Geschäftsmodells der Nord/LB!

5. Februar 2019

Der Bund der Steuerzahler Niedersachsen / Bremen bezeichnet das Rettungs-Konzept zur angeschlagenen Norddeutschen Landesbank Nord/LB als vielleicht eine am wenigsten schlechte Lösung unter vielen schlechten Lösungen. Es sei traurig, dass die Zeit der Bankenrettungen noch nicht vorbei sei. Man appelliere, dass jetzt das künftige Geschäftsmodell auch genau unter die Lupe genommen wird, dass man da auch seitens des Landes ein genaues Auge drauf hat und dass man auch keine falsche Rücksicht nimmt auf notwendige Schritte zur Sanierung der Bank, auch wenn sie unpopulär sein könnten. Ob eine Sanierung, wie von der Landesregierung geplant, ohne den Einsatz von Steuergeldern zu realisieren ist, dazu sagte der Haushaltsreferent des Bundes der Steuerzahler Niedersachsen / Bremen, Jan Vermöhlen dem Sender ffn in Hannover außerdem:

"Nun jetzt auf den Punkt werden da tatsächlich dann eben keine Steuergelder direkt rein gesteckt. Aber man geht sozusagen eine kleine Wette auf die zukünftige Tragfähigkeit der Nord/LB ein. Denn diese Beteiligungsgesellschaft, die ja jetzt diese 1,5 Milliarden investieren wird, die hofft da drauf, dass die Nord/LB künftig Gewinne einfährt und entsprechend auch Dividenden an diese Beteiligungsgesellschaft ausschüttet. Und von diesen Dividenden soll dann diese Kreditaufnahme wieder getilgt werden. Es ist sozusagen weiterhin abhängig davon, wie die Nord/LB in Zukunft performen wird."

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Lars Könecke
Nachrichtenredaktion

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