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Grüne halten Begründung für Wolfs-Abschuss für nicht nachvollziehbar!

31. Januar 2019

In Niedersachsen darf zum zweiten Mal ein Wolf abgeschossen werden. Umweltminister Olaf Lies (SPD) hat die Genehmigung erteilt, ein Tier aus dem Rodewalder Rudel zu töten. Die Ausnahme sei erforderlich, um weitere Schäden in der Weidewirtschaft zu verhindern, sagt der Minister. Das hält der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecher für Naturschutz der Grünen im niedersächsischen Landtag, Christian Meyer überhaupt nicht für nachvollziehbar. Er sagte radio ffn:

"Es ist nur zulässig, Wölfe zu entnehmen, nach dem deutschen Recht, wenn es sich um eine Gefahr für den Menschen handelt. Das war ja bei dem einen Wolf MT6 in der rot-grünen Zeit der Fall. Der einzige der in Niedersachsen geschossen war. Und wenn er gehäuft Schutzzäune von Nutztieren überwindet, also ein nicht normales Verhalten zeigt. Und alles was wir von dem Rodewalder Rudel wissen ist, dass es zwar dort zu einzelnen Nutztierrissen gekommen ist in den letzten Monaten, aber dass dort immer laut Umweltministerium gar keine Schutzvorrichtungen waren, er also nicht einen zwei Meter hohen Zaun überwunden hat. Das wäre ein abnormales Verhalten. Und nur dann handelt es sich um einen entnehmbaren Problemwolf. "

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Lars Könecke
Nachrichtenredaktion

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