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Gerichtsstreit um Wolfs-Abschuss geht in eine neue Runde!

15. Februar 2019

Ein Wolf aus dem Raum Nienburg kann, so wie es die Landesregierung geplant hat, abgeschossen werden. Das hat das Verwaltungsgericht Oldenburg entschieden. Der Freundeskreis freilebender Wölfe e. V., der geklagt hatte, will das Urteil aber nicht einfach hinnehmen. Der Vorsitzende des Vereins, Ralf Hentschel sagte radio ffn in Hannover, man wolle Einspruch bzw. Beschwerde einreichen. Der Einspruch müsse jetzt die nächsten Tage bis spätestens zum 1.3.2019 erfolgen.

Er habe sich mit dem Vorstand und einem Anwalt beraten und man sei der Meinung, dass man jetzt weiter gehe und zwar darum, weil das Argument auch das betreffe: Es werde gesagt, der Wolf reisse weiter Nutztiere und das bleibe sowieso nicht aus, wenn keiner Herdenschutz betreibe, dann komme er immer wieder ran, sagt Hentschel. Gleichzeitig könne es auch passieren, dass er schon mit einer Fähe, weil die Ranzzeit gewesen sei, eine Paarung gehabt habe und die Fähe voraussichtlich sogar schwanger sei. Und wenn man jetzt den Leitwolf entnehme, könne es passieren, dass das Rudel dann noch schlimmer vorgehe und noch mehr Risse passieren könnten. Da das Urteil noch nicht rechtskräftig sei, dürfe der Abschuss auch nicht stattfinden, betont Hentschel im ffn-Interview.

Hintergrund: Das Verwaltungsgericht Oldenburg sagt, eine Beschwerde gegen das Urteil kann beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht eingelegt werden.

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Lars Könecke
Nachrichtenredaktion

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