Levina will es in Kiew ganz weit schaffen!

Die gebürtige Bonnerin wird uns in diesem Jahr bei dem ESC mit ihrem Song "Perfect Life" vertreten. Wie sie den Vorentscheid zum ESC wahrgenommen hat und ob sie lieber in Berlin oder London lebt, hat sie uns im Interview verraten. Hört es euch hier an!


Hast Du, jetzt mit etwas Abstand, bereits realisiert, was beim ESC-Vorentscheid passiert ist?
Was ging Dir in dem Moment durch den Kopf, als klar war, Du fährst nach Kiew?
Stimmt es, dass Du mit dem ESC eher beiläufig in Berührung gekommen bist?
Musikalisch bist Du schon lange dabei, hast eine klassische Ausbildung genossen, Musik und Gesang studiert und bereits mehrere Wettbewerbe gewonnen. Dein für Dich größter Erfolg bisher, außer Deutschland 2017 beim ESC zu vertreten?
Welche Art von Musik habt ihr damals gemacht?
Welcher andere Song gefiel Dir besonders beim ESC-Vorentscheid?
Warst Du mit der Jury zufrieden?
Erzähl uns ein wenig mehr über Deinen Siegersong "Perfect Life"! Worum geht es in ihm? Was gefällt Dir besonders gut an "Perfect Life"?
Hat sich die Komponistin und Songschreiberin von "Perfect Life" Lindy Robbins schon bei Dir gemeldet?
Du schreibst selbst Songs: Was ist für Dich ein guter Song?

Zum Lesen:

Hast Du, jetzt mit etwas Abstand, bereits realisiert, was beim ESC-Vorentscheid passiert ist?

Also so langsam fängt es an, dass ich alles realisiere. In den letzten Tagen war schon sehr viel los mit vielen Terminen. Da hatte ich noch gar nicht so richtig Zeit runterzukommen und mir Gedanken zu machen. Ich denke, das wird jetzt endlich hoffentlich bald passieren, dass ich wirklich bald mal alles sacken lassen kann.

Was ging Dir in dem Moment durch den Kopf, als klar war, Du fährst nach Kiew?

Ich hab’s, glaube ich, erst gar nicht so richtig begriffen und ich dachte auf einmal „Oh, Gott, das ist es jetzt wirklich! Ich bin mit beiden Liedern ausgewählt worden!“ Und ich habe mich wahnsinnig gefreut. Ich konnte es wirklich nicht fassen! Ich war auch wirklich überwältigt von der Reaktion des Publikums. Also es war ganz toll!

Stimmt es, dass Du mit dem ESC eher beiläufig in Berührung gekommen bist?

Ja, also das stimmt. Ich habe den Song Contest zwar schon vorher immer mal angeguckt, aber letztes Jahr hatte ich mich eben beworben, weil eine Freundin mir den Link geschickt hatte. Das hätte ich wahrscheinlich ohne sie gar nicht ohne weiteres mitbekommen, weil ich eben gerade da mit meinem Studium in London beschäftigt war. Somit ist es sehr toll was rausgekommen ist!

Musikalisch bist Du schon lange dabei, hast eine klassische Ausbildung genossen, Musik und Gesang studiert und bereits mehrere Wettbewerbe gewonnen. Dein für Dich größter Erfolg bisher, außer Deutschland 2017 beim ESC zu vertreten?

Also ich glaube mein Highlight war als ich mit meiner ehemaligen Band in London – wir hatten auch einen Battle of the Band-Contest gewonnen – und das war ein Moment an den ich mich so gerne zurückerinnere als wir auf der Bühne standen und im letzten Moment fiel der Name der Band. Es hat einfach auch total viel Spaß gemacht. Ich hatte viel Herzblut in die Band reingesteckt damit dann was Gutes rauskommt. Wir haben am Ende dann so einen Management Deal bekommen und haben die Möglichkeit gehabt eine CD in einem tollen Studio mit einem tollen Produzenten aufzunehmen. Das ist eine ganz tolle Erinnerung!

Welche Art von Musik habt ihr damals gemacht?

Das war mehr so Pop, Funk und Soul – also es war schon mehr so Uptempo und so eine Live Band. Wir waren relativ viele Leute: Bis zu 10 Leute mit Background Sängerinnen, Saxophon, Trommler und allem Drum und Dran.

Welcher andere Song gefiel Dir besonders beim ESC-Vorentscheid?

Also erstmal vorab: Wir [Anmerkung: Die Unser Song-Kandidaten] haben uns untereinander diese zwei Songs ein paar Tage vor dem Vorentscheid gezeigt und wir waren erstmal alle total begeistert wie unterschiedlich die Versionen wirklich geworden sind. Am Donnerstag konnte man ja nicht alle Versionen hören, aber wir kennen natürlich alle Versionen und es war wirklich toll wie die Produzenten dies hingekriegt haben, dass sie wirklich so unterschiedlich sind. Ich fand noch – also muss ich wirklich sagen – dass „Perfect Life“ von Axel sehr cool, weil es ganz anders war. Ich fand es einfach toll was man aus dem Song unterschiedliches rausholen konnte. Bei meiner Version zum Beispiel ist „Perfect Life“ eher wirklich so „Perfect Life“ und alles ist gut und positiv. Bei der Version von Axel klang es eher so: „Perfect Life? Stimmt gar nicht - alles ironisch und es ist ganz schrecklich eigentlich so von der Musik her!“ Ja, also den fand ich gut. Ich fand auch - muss ich sagen - von Felicia eine Version – mehr so Elektro-Pop – auch sehr gut. Und Helene war schön powerful! Also ich denke wir hatten da alle gute Sachen mit dabei.

Warst Du mit der Jury zufrieden?

Ja, ich fand’s sehr gut. Also Lena dabei war natürlich toll, weil ist klar: Sie hat das letzte Mal den ersten Platz belegt. Es ist eigentlich keine Frage, dass sie dabei ist. Ich fand dann den Kontrast zwischen Tim Bendzko und Florian Silbereisen auch gut. Florian Silbereisen ist natürlich vom Genre her ein bisschen mehr Schlager-mäßig fokussiert, was halt aber, finde ich, auch für Deutschland wirklich sehr wichtig ist. Es ist nun mal halt ein sehr großer Teil der deutschen Musik und deshalb fand ich es ganz gut, dass einer von dieser Musikrichtung dabei war. Dann Tim Bendzko, der ein bisschen mehr so Pop und modern ist und die jungen Leute bewegt. Fand ich wirklich gut. Und die Kritik war dementsprechend auch gut, weil es wirklich von verschiedenen Leuten mit unterschiedlicher Erfahrung kam. Das war eine gute Auswahl!

Erzähl uns ein wenig mehr über Deinen Siegersong "Perfect Life"! Worum geht es in ihm? Was gefällt Dir besonders gut an "Perfect Life"?

Was mit an dem Song wichtig ist und was ich auch versucht habe rüberzubringen ist natürlich, dass es in dem Text um das perfekte Leben geht, aber dass man das eigentlich erst erreichen kann wenn man auch negative Sachen erlebt hat und ein paar Rückschläge erlebt hat. Ich fand es dann auch wichtig mich mit dem Song identifizieren zu können. In den Strophen ist der Song schon ein bisschen emotional. Es geht halt darum, dass nicht immer alles so nach Plan läuft. Da habe ich auch Erfahrungen mit und Erlebnisse wo die Sachen nicht so toll gelaufen sind wie man sich das vorgestellt hat, aber dass man halt aus negativen Sachen versucht das Positive zu ziehen. Und das habe ich auch versucht irgendwie in dem Song rüberzubringen. In der Strophe ist es vielleicht ein bisschen emotional, ein bisschen negativ irgendwie, dass etwas Blödes passiert ist, aber im Refrain da kommt dann richtig Power, da kommt dann das Positive und es heißt „Okay, so lass Dich nicht von der Sache abbringen! Es wird schon! Sieh die positiven Seiten!“ Da war mir natürlich wichtig die Power rüberzubringen, Energie zu zeigen und Positivität.

Hat sich die Komponistin und Songschreiberin von "Perfect Life" Lindy Robbins schon bei Dir gemeldet?

Nein, also mit Lindy Robbins habe ich jetzt noch gar keinen Kontakt gehabt, aber natürlich schon mit dem Produzenten, der die Version für mich gemacht hat.

Du schreibst selbst Songs: Was ist für Dich ein guter Song?

Ich finde ein guter Song sollte im Kopf bleiben. Wenn man einen guten Song gehört hat, dann sitzt man noch einen Tag danach da und da geht einem die Melodie so ein bisschen im Kopf rum. Oder gar nicht die ganze Melodie, aber irgendwie gibt’s da was: Eine Zeile, die wirklich im Gedächtnis bleibt und das, finde ich, ist halt auch bei „Perfect Life“ der Fall. Übrigens war es auch bei „Wildfire“, dem anderen Song, wirklich der Fall. Klar und man versucht auch mit seinen eigenen Songs die Leute mit dem Text zu erreichen. Ich schreibe gerne Texte, die sich auch manchmal mit Sachen befassen, die ich erlebt habe, aber meistens eine positive Sichtweise darstellen und womit sich Leute wirklich identifizieren können. Das ist wichtig.

Dein Lieblingsong?

Ein Lieblingslied gibt’s glaube ich nicht. Es gibt so viele schöne Lieder! Ich habe mir natürlich den Coversong von Adele ausgesucht – „When We Were Young“ – dies ist natürlich definitiv eins meiner Lieblingslieder. Es ist einfach ein toller Song. Den Text finde ich auch wirklich schön, da geht es eben um schöne Momente, die man in der Vergangenheit erlebt hat und die Melodie bleibt auch einfach im Kopf. Also ich finde den Song super, aber ich finde auch andere Songs super: Amy Winehouse höre ich immer wieder gerne. Ich mag auch ein paar Jazz Elemente in der Stimme oder in den Akkorden. Oder zum Beispiel Coldplay als Band finde ich auch gut. Also es gibt wirklich viele, viele unterschiedliche Künstler, die ich sehr gerne mag.

Deine erste "Platte"?

Ich hatte ursprünglich mal gedacht es wäre Avril Lavigne gewesen, aber dann ist mir eingefallen, dass ich mir doch vorher noch eine andere kleine CD geholt hatte: Die erste CD, die ich dann hatte, war Liquido mit „Narcotic“. Da kann ich jetzt noch dran denken und dann kommt mir sofort dieses „de de de“ [singt]. Das ist ein guter Song – einfach ein Gute-Laune-Song!

Hast Du momentan ein Lieblingsalbum, das bei Dir „rauf und runter“ läuft?

Ich höre gerne zurzeit Bruno Mars, der hat so einfach Gute-Laune-Musik und der macht ja auch ein bisschen einen auf Retro und da ist dieses funky drin. Das finde ich einfach toll anzuhören. Und er hat jetzt auch ein neues Album raus. Ich glaube das Album heißt „24k“ – den Song finde ich auch super. Das habe ich jetzt in der letzten Zeit einfach öfters angehört. Einfach so morgens anschalten und es gibt so ein richtig gutes Gefühl für den Tag!

Wie war es beim Eurovision-Vorentscheid mit Nicole und Lena auf einer Bühne zu stehen? Sicherlich sehr aufregend!

Ja auf jeden Fall! In dem Moment war natürlich irgendwie alles sehr aufregend und überwältigend. Ich hatte auch wirklich gar nicht mit so einer Reaktion gerechnet. Und dann natürlich noch mit den beiden auf der Bühne zu stehen war wirklich was Besonderes! Ich glaube da habe ich es dann so wirklich auch gemerkt: „Oh, ich trete jetzt hier in die Fußstapfen, derjenigen, die schon auch beim ESC waren.“ Und dann wurde es so ein bisschen so „Ach ja, dies ist WIRKLICH passiert!“

Hast Du das gemeinsame Foto mit den zwei ESC-Gewinnerinnen genossen?

Ja klar, sehr, die waren ja auch beide total nett und ich fand es auch schön an dem Abend die beiden auch kennenzulernen. Man kennt sie dann ja immer aus Fernsehen, Radio und Social Media, aber so persönlich den Kontakt zu haben ist dann auch wirklich schön.

Bei diesem gemeinsamen Foto könnte man natürlich auf die Idee kommen und sagen: „Aller guten Dinge sind drei...!“

Ja, das wäre natürlich sehr schön! Ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben. Ich freue mich auf jeden Fall total darauf – so oder so wird es eine aufregende Zeit!

Und beim ESC kann es für Dich ja nur besser laufen, als in den letzten Jahren für Deutschland!

Ja eben, am Blödesten wäre es wenn es so weitergeht, aber ich glaube da ist jetzt wirklich was Neues angesagt für Deutschland auch und ich hoffe natürlich, dass wir da ein bisschen weiter oben punkten.

Wie versuchst Du den Druck von außen auszublenden mit Blick auf Kiew...'Augen zu und durch'?

Momentan spüre ich den Druck noch nicht so oder lasse ihn einfach nicht so an mich rankommen. Ich sag einfach jetzt muss ich erst mal irgendwie alles verarbeiten was da gerade am Donnerstag passiert ist und mich darauf konzentrieren, dass ich eine gute Performance hinkriege. Es wird natürlich auch schon an anderen Songs überlegt. Vor dem ESC passiert ja auch noch viel. Es sind ja auch noch andere Auftritte worauf man sich vorbereiten muss. Man wird mit dem Team reden und überlegen was man für eine Bühnenshow macht, was man anzieht, also da ist jetzt noch so viel was davor passiert. Ich mache mir da jetzt noch nicht so einen Druck. Also sich da jetzt unnötig den Kopf zu zerbrechen hilft dann nicht weiter. Da kann man dann nicht so dies genießen und ich will ja auch die Zeit genießen und das Beste daraus machen.

Gut, dass Du „Musik Management“ gerade in London studierst!

Das war ja auch die Idee und es ist natürlich jetzt witzig, dass es hier beim Vorentscheid so weit gekommen ist. Aber ich habe natürlich Musik Management wirklich angefangen zu studieren einfach damit ich als Künstlerin und Sängerin eben auch darüber Bescheid weiß, was so hinten alles von statten geht. Es ist auch wirklich ganz hilfreich. Jetzt gerade bin ich natürlich in der Situation wo es viele Verträge gibt, dies und das, hier hin gehen und da und dies machen. Termine und Interviews. Da ist das schon ganz hilfreich!

Hast Du Dein Studium gerade unterbrochen?

Also ich habe es jetzt noch nicht aktiv unterbrochen. Ich muss mal sehen wie das geht und ob ich das vielleicht noch hinkriege. Die Dozenten sind da ganz entspannt und ganz toll und unterstützen mich auch dabei. Zwei meiner Dozenten waren früher mal in der Eurovision Song Contest Jury, was ja ganz lustig ist, weil sie natürlich diesen Song Contest auch ganz toll finden und sagen „Ja klar, da unterstützen wir Dich natürlich!“ Deshalb mal gucken, vielleicht kann ich da auch irgendwas regeln mit denen, dass ich ein paar Hausarbeiten ein bisschen später einreiche. Das muss man dann nochmal genauer gucken.

Du bist in Bonn geboren und lebst heute in Berlin und London. Welche Stadt ist die „Coolere“?

Also das ist sehr schwierig zu sagen. Ich finde, wenn man mal „cool“ mit „entspannt“ und „relaxt“ beschreiben würde, dann ist das schon Berlin, weil Berlin ist irgendwie noch ein bisschen entschleunigt würde ich es jetzt mal nennen. London ist unglaublich toll, mir gefällt die Stadt super gut, sonst wäre ich ja auch nicht da. Es ist einfach so viel los, so viel zu tun, so viel zu sehen und Musik überall. Es macht wirklich Spaß dort. Aber es ist halt eine sehr schnelle und stressige Stadt. Die Leute laufen auch wirklich schneller und jeder ist irgendwie so in seiner eigenen kleinen Blase, macht so sein Ding, geht einfach schnell und alles muss erledigt werden und so. Wobei in Berlin es ein bisschen entspannter ist, da ist noch nicht ganz so viel los wie in London, aber es ist halt auch noch entspannter. Man kann da die Straßen entlangschlendern. Deshalb finde ich beide Städte total toll und in Berlin bin ich dann gerne wenn ich dann mal runterkommen will.

Du hast eine ungewöhnliche Stimme, beschreib sie bitte selbst!

Ich denke meine Stimme ist natürlich ein bisschen tief und hat so das Raue, vielleicht auch ein bisschen das Kratzige, aber hat auch was Sanftes und was sehr powermäßiges. Also ist kontrastreich!

Du hast in einem Interview gesagt, Du hättest bereits als Baby 'gebrummt'!

Ja genau, also ich meine wir haben schon ein bisschen gekränkelt vor der Show und natürlich merkt man das dann an der Stimme und ich glaube jetzt wo der ganze Druck von der Show abfällt dann legt sich das schon wieder. Aber das stimmt, die Stimme ist immer so tief und war auch als Kind tief und war nicht das was die Leute sich vorgestellt haben wenn sie mich gesehen haben.

Du hast keinen 'Plan B' für die Zukunft heißt es. Stimmt das?

Ja das stimmt. Zumindest geht es darum, dass ich mich immer nur auf Plan A konzentrieren will, weil wenn man immer damit beschäftigt ist sich irgendwie um einen Plan B noch zu kümmern, wird es auch mit dem Plan A nichts. Und ich hatte es eine Zeit lang, wo ich mir dann wirklich nur gedacht hatte ich will jetzt nur Musik machen und dann ist man im Gespräch mit den Leuten und die sagen dann „Ach, und was machst Du so? Und was willst Du mal als Beruf machen?“ und dann sagt man „Musikerin, Sängerin, Songschreiberin…“ und dann kommt immer so die Frage: „Ja aber, was willst Du denn wirklich machen so zum Geld verdienen, ne?“ Das fand ich dann immer blöd, weil ich gedacht habe Musik wird gar nicht mehr so angesehen als könnte man das irgendwie schaffen. Klar es ist vielleicht ein bisschen ein schwieriger Weg, weil man nicht eine Bewerbung abschicken kann und von Montag bis Freitag hat man keinen festen Job irgendwie. Aber es ist das was ich machen möchte und da will ich mich drauf konzentrieren.

Gibt es ein Mindest-Ziel in puncto Platzierung für Dich beim ESC?

Also ich würde natürlich gerne schon ins obere Drittel auf jeden Fall kommen, weil es natürlich einfach schade wäre wenn es so eine letzte Platzierung oder eine Platzierung weit hinten werden würde. Für mich am wichtigsten ist es einfach richtig gut zu performen. Eine richtig gute Show hinzulegen, gut zu singen, irgendwie keine Pannen dort zu haben. Wenn ich mir das später mal angucke auch sagen kann „Das war super! Ich habe alles da gegeben!“

Außer auf dem ESC, worauf freust Du Dich noch in der näheren Zukunft?

Also ich freue mich wirklich sehr darauf an einem Album zu arbeiten. Das ist so das über was ich wirklich ganz aufgeregt bin schon irgendwie, weil wir uns zusammensetzen und dann im Studio arbeiten können. Und ich kann dann wahrscheinlich auch ein bisschen mehr von meinen Ideen mit reinbringen. Da freue ich mich schon drauf. Ein Album ist etwas was ich immer schon mal haben wollte. Ich habe noch nie ein Album rausgebracht. Ich habe immer so kleinere CDs mit 2-4 Lieder drauf rausgebracht. Jetzt an einem Album zu arbeiten ist schon was ganz besonderes. Wenn man nicht bei einem Label ist oder kein Management hat, dann ist es schwierig die Zeit oder das Geld zu haben, sich wirklich an ein Album zu setzen und sich nur darauf zu konzentrieren 10 Songs zu machen. Und jetzt die Möglichkeit zu haben ist natürlich ganz toll und da freue ich mich drauf!