Franky trifft Angela Merkel!

Leider hatte es aus terminlichen Gründen nicht geklappt, dass ffn-Morgenmän Franky noch vor der Bundestagswahl eure Fragen an Angela Merkel stellen konnte. Deshalb gibt es von ihr auch kein Video wie von den anderen Spitzenkandidaten.

Das Gespräch wurde am 11. Oktober 2017 nachgeholt. Franky und ffn-Reporter Oliver Rickwärtz haben Angela Merkel zum Sechs-Augen-Gespräch im Kanzleramt getroffen.

Hier könnt ihr euch eure Fragen und ihre Antworten in Gänze anhören:
Ja-Nein Runde

Alexander aus Hannover fragt: Was werden Sie unternehmen, damit die Schere zwischen "Arm und Reich“ wieder kleiner wird und auch der kleine Bürger etwas von der boomenden Konjunktur hat?
Merle aus Emden fragt: Der Milchpreis liegt aktuell bei 36 Cent den Liter, die Bauern brauchen aber mindestens 40 Cent um zu überleben. Wenn das so weiter geht gibt es bald keine kleinen Betriebe mehr. Was tun Sie um allen Bauern zu helfen?
Silvia aus Bremervörde fragt: An vielen Einrichtungen fehlen Erzieher. Doch warum müssen die Leute ihre Ausbildung zum/zur Erzieher/in selber bezahlen.
Daniela aus Hameln fragt: Können Sie nicht ein Gesetz auf den Weg bringen, welches es ermöglicht, dass sich unverheiratete Paare mit Kindern bei dem anderen Partner mit Krankenversichern können?
Sven aus Lübeck fragt: Die Vignette soll mich ca. 100 Euro kosten. Ich zahle jährlich 68 Euro Kfz Steuer. Da der Autofahrer ja nicht mehr belastet werden soll würde mich interessieren, was mit der Differenz von 32 Euro ist?
Die Autobahnen in Niedersachsen, gerade die A2 und die A7 werden immer voller. Verkehrsexperten sprechen von einem drohenden Verkehrsinfarkt. Die Bundes-FDP will mehr Geld in Autobahnen investieren. Gehen Sie da mit und wenn ja mit wie viel?
Die Grünen wollen, dass Autohersteller wie Volkswagen ab 2030 keine Benziner oder Dieselautos mehr bauen. Großbritannien plant bereits ein Verkaufsverbot ab dem Jahr 2040 und Frankreich möchte den Verkauf von Verbrennungsmotoren bis 2040 einstellen. Was sagen Sie, wenn die Grünen bei den Koalitionsverhandlungen von Ihnen eine Jahreszahl fordern?
Die Deutsche Umwelthilfe sieht Diesel-Fahrverbote in 62 deutschen Städten ab 2018 als unabwendbar an. Denn die Stickoxidwerte lassen sich auch mit mehr Elektroladesäulen und Elektrobussen- und Taxis nicht kurzfristig senken. Müssen Sie nicht ehrlich sein und sagen; liebe Dieselfahrer – stellt euch auf Fahrverbote ein?
In Niedersachsen ist fast jeder sechste von Armut bedroht, kritisiert die Landesarmutskonferenz. Das Ungerechtigkeitsgefühl treibe auch Wähler in die Arme der AfD. Wie wollen Sie die Wähler zurückgewinnen?
Vor allem im Nordwesten Niedersachsens kommt noch zu viel Gülle auf die Felder. An mehr als 100 Stellen steigen nach wie vor die Nitratwerte. In Niedersachsen ist das Düngerecht bereits verschärft worden. Doch die Grünen wünschen sich, dass die Güllemengen auf Bundesebene möglichst schnell neu berechnet werden. Was ist da bereits auf den Weg gebracht worden?