Neuer Food-Trend: Knochensuppe!

Bei den New Yorkern ist die "Bone Broth", auf Deutsch "Knochensuppe", der neuste Foodtrend. Die Brühe, die aus Markknochen gekocht wird, soll nicht nur gut schmecken, sondern auch die Knochen stärken und das Immunsystem unterstützen. Sie ist Teil der Trend-Diät Paleo.

Die Paleo-Diät wird auch als Steinzeitdiät bezeichnet. Anwender glauben, dass Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, ständige Müdigkeit oder auch Hautprobleme durch stark verarbeitete Lebensmittel verursacht werden. Deshalb gehören bei der Paleo-Diät auch nur Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Eier und Nüsse in den Ernährungsplan, also all die Dinge, die auch schon in der Steinzeit verzehrt worden sind.

Was offenbar neu für die USA ist, kennen wir in Deutschland natürlich schon lange: Das Hühner- oder Rinderbrühe auch besonders bei Erkältungen hilft, wussten unsere Omis schon...

Dennoch gibt es einen kleinen Unterschied zwischen der Knochensuppe und der Fleischbrühe unserer Großmütter: Die "Bone Broth" wird bis zu 48 Stunden auf kleiner Flamme geköchelt. Dadurch soll die maximale Menge an Magnesium, Mineralien, Kalzium und Proteinen aus den Knochen austreten und dann vom Körper aufgenommen werden. Eine Ausnahme ist die Knochensuppe aus Huhn, die sollte nicht länger als 24 Stunden im Schongarer angesetzt werden.

Hier findet ihr das Rezept der Wundersuppe:
  • 500 g Markknochen auf 1,5 Liter Wasser
  • Generell gilt, dass die Knochensuppe mit Huhn mindestens 4 Stunden gekocht werden muss und Knochensuppe aus Rind- oder Kalbfleisch mindestens 6 Stunden.
  • Grund dafür ist die Knochenhärte. Um einen intensiveren Geschmack zu erzeugen, könnt ihr das Fleisch anbraten, bevor ihr es kocht.
  • 1-2 Stunden bevor die Suppe fertig ist, fügt ihr Gemüse hinzu. Welches Gemüse ist euch überlassen.
  • Gut eignen sich u.a. Zwiebeln, Möhren und Sellerie (gibt es meist schon zusammengebunden als Suppengemüse im Supermarkt zu kaufen).
  • Auch Gewürze und Kräuter sind erlaubt. Gut eignen sich u.a. Salbei, Lorbeerblätter, Thymian und Rosmarin.
  • Um zu vermeiden, dass Bakterien entstehen, müsst ihr die fertig gekochte Suppe schnellstmöglich kaltstellen oder direkt verzehren.