Trendige Low Carb-Rezepte!

Ihr wollt eure schlanke Figur halten oder ein paar Kilo abnehmen? Dann raten Zeitschriften und Promis oft dazu, auf Kohlenhydrate und Kalorien zu verzichten.

Aber was verbirgt sich eigentlich hinter so schrägen Sachen wie Raindrop Cake oder Konjak-Nudeln? Das erklären wir euch hier.

Weitere Infos zum gesunden Abnehmen und Eiweiß-Diäten findet ihr hier auf unserer Abnehmtippsseite.


Raindrop Cake
Der Null-Kalorien-Kuchen aus New York ist für alle Foodies ein Muss! Der tropfenförmige Kuchen besteht eigentlich nur aus zwei Zutaten, Wasser und Agar Agar (ein Geliermittel), und stiehlt mit seinem Aussehen jedem anderen Kuchen die Show. Je nach Belieben können weitere (natürlich kalorienarme) Zutaten hinzugefügt werden. Er ist für Veganer geeignet und sehr Mineralstoff- und Ballaststoffreich.

Schaut euch hier die Zubereitung des Kuchens an:


Konjak Nudeln
Die Nudeln, die aus dem Mehl der Konjakwurzel hergestellt werden, sind nahezu kalorien- sowie kohlenhydratfrei. Im Supermarkt findet ihr sie auch unter der Bezeichnung "Shirataki-Nudeln".
Sie passen super in eine gesunde Ernährung, da sie zu den basischen Lebensmitteln gehören. Diese sind wichtig, um die Balance in unseren Säure-Basen-Haushalt zu halten. Oftmals nehmen wir nämlich viel zu viele säurehaltige Lebensmittel zu uns, was u.a. zu Schlappheit, brüchigen Nägeln, Haarausfall, Mungeruch und Vielem mehr führt. Allerdings enthalten diese Nudeln so gut wie keine Nährstoffe. Sie bestehen größtenteils aus Glucomannan (eine Art Glucose) und Wasser. Deshalb solltet ihr die Nudeln mit viel Gemüse kombinieren.


Zoodles
Wer allerdings nicht auf die Konsistenz und den Geschmack der Shirataki Nudeln steht, kann es ja mal mit Zoodles probieren. Das sind nämlich Nudeln aus Zucchini. Die sind auch kalorien- sowie kohlenhydratarm und schnell zubereitet.


Cloud Bread
Bei einer Eiweiß-Diät auf Brot am Abend zu verzichten, ist gar nicht so einfach. Für alle, die Brot so sehr vermissen, gibt es das Cloud Bread. Für die Zubereitung braucht ihr nur drei Zutaten: Eier, Frischkäse, und Backpulver. Würzen könnt ihr es nach Belieben.


Konjak Reis / Low Carb Reis
Neben den Konjak Nudeln findet ihr in den Supermärkten auch eine Reisvariante. Allerdings könnt ihr auch eine kostengünstigere Alternative selbst herstellen. Alles was ihr dazu braucht ist Blumenkohl! Diesen müsst ihr einfach nur in die einzelnen Röschen trennen und dann mixen. Wie ihr daraus eine "Reispfanne" zubereiten könnt, seht ihr im Video.


Low Carb Pizza
Der Blumenkohl eignet sich aber nicht nur für die Herstellung von Reis, sondern auch für die Zubereitung eines Pizzabodens. Der ist dann nicht nur kohlenhydratarm sondern auch glutenfrei.


Die Low-Carb Pizza kann man aber auch anstatt mit Blumenkohl mit Thunfisch zubereiten.


Low-Carb Pita-Fladen
Schnell zubereitet und ein gutes Abendbrot sind auch die Pita-Fladen. Entweder könnt ihr sie zum Dippen nehmen oder als Sandwich.


Gesund bleiben durch vollwertiges Essen
Auch wenn die Low-Carb Diät verspricht, schnell viele Pfunde zu verlieren, ist die Diät nicht als eine dauerhafte Ernährungsform zu empfehlen.

Das Risko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist viel zu hoch, da die Fettzufuhr bei dieser Ernährungsform sehr hoch ist.

Lasst euch also nicht von Trends blenden und ernährt euch ausgewogen, wie es auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt.

Diese rät nämlich, mindestens 30 Gramm Ballaststoffe am Tag zu sich zu nehmen. Empfohlen werden hier Getreideprodukte und auch Kartoffeln.
Zudem gibt es die Regel "Nimm 5 am Tag". Das gilt für Obst und Gemüse. 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag sollen dafür sorgen, dass ihr reichlich mit Vitaminen, Mineralstoffen sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt seid.

Euren Fleischkonsum könnt ihr einschränken, dafür darf Fisch zwei Mal in der Woche auf dem Speiseeplan stehen. Milchprodukte sollten täglich zugeführt werden, die bieten wertvolle Nährstoffe wie z.B. Calcium.

Verringert die Aufnahme von zu vielen gesättigten Fettsäuren. Die verstecken sich in vielen Lebensmitteln und führen zu Herz-Kreislauf-Krankheiten. Greift besser auf ungesättigte Fettsäuren zurück. Dazu gehören z. B. pflanzliche Öle und Fette. Am Tag sind zwischen 60 – 80 Gramm Fett erlaubt.

Trinkt ausreichend Wasser (mind. 1,5 Liter Wasser), bereitet eure Gerichte schonend zu und übertreibt es nicht mit Salz und Zucker.

Wer diese Regeln befolgt und sich dabei auch noch genug bewegt, lebt und bleibt gesund. Wir wünschen euch viel Spaß beim Essen! ;-)