Warum plagen uns Albträume?

Jeder von euch kennt sie: schöne Träume, aus denen man/frau am liebsten gar nicht mehr aufwachen möchte.
Aber es gibt auch noch die andere Art: die Albträume.

Doch warum träumen wir eigentlich? Und was passiert in unserem Gehirn, damit sich Albträume entwickeln? Hier bekommt ihr ein paar Infos und Tipps, damit ihr in Zukunft nur noch schön träumt.

Wieso träumen wir überhaupt?
Menschen und viele Tiere wie z. B. Hunde träumen regelmäßig und in allen Phasen des Schlafes. Viele erinnern sich aber nicht mehr daran, Frauen allerdings häufiger als Männer.
Ursache und Funktion des Träumens sind noch nicht wirklich erforscht. Die Hirnforschung spricht von neuronalen Prozessen, die Psychologie geht davon aus, dass das Unterbewusstsein im Traum Geschehnisse verarbeitet, refektiert und nach "Wichtigkeit sortiert".

Verschiedene Studien belegen unterschiedliche Faktoren, die Einfluss auf die Trauminhalte haben können. Träume in den ersten Schlafphasen enthalten meist aktuellere Bezüge als Träume der zweiten Schlafhälfte und äußere Reize wie Geräusche, Licht oder Hunger werden oft in Träumen intergriert.

Ob und was ihr träumt, kann allerdings kein Hirnforscher oder Psychologe von Außen herausfinden, dazu müsst ihr geweckt und befragt werden.

Wortbedeutung
Alben ist der germanische Name für Elfen und sie waren in der Mythologie auch für die Träume zuständig. Bei Albträumen stellte man sich vor, dass die Elfen auf der Brust des Schlafenden sitzen und die Brust eindrücken und das Atmen erschweren. Deshalb werden Albträume oft auch als Albdruck bezeichnet.

Was wird als Albtraum bezeichnet?
Folgen eines Albtraums sind in der Regel erschrecktes Erwachen, begleitet von raschem Herzschlag, beschleunigter Atmung und Schwitzen. Albträume treten dabei vorwiegend in der REM-Schlafphase auf, meist dauert das Ganze zwischen wenigen Minuten und einer halben Stunde.
Als Ursachen des unregelmäßigen Albtraums werden von Psychologen unverarbeitetes Tagesgeschehen wie Stress, Prüfungsangst oder Ähnliches, aber auch traumatische Erlebnisse oder eine genetische Veranlagung genannt.
Einfach gesagt: man/frau verarbeitet im Schlaf, was tagsüber nicht bewältigt werden konnte.

Wie können Albträume verhindert werden?
Psychologen empfehlen bei stressbedingten Albträumen, sich schon tagsüber zu entspannen und Probleme direkt anzugehen. Wenn ihr Stress oder Angstgefühle z. B. durch Horrorfilme vermeidet, seid ihr auch weniger anfällig für Albträume.
Wenn ihr mehrmals in der Woche an Albträumen leidet, solltet ihr euch Rat von einem Psychologen holen, denn es könnte ein Trauma zugrunde liegen und euch könnten die Methoden des "Klarträumens" helfen.

Methode Klarträumen
Dabei handelt es sich um ein Verfahren, das auch "luzides Träumen" genannt wird. Falls ihr in den Albträumen merkt, dass ihr träumt, könnt ihr Techniken erlernen, die den Verlauf eures Traumes steuern. Dabei werden "Klarheit bewahrende Techniken" und "Klarheit gewinnende Techniken" unterschieden. Mehr dazu lest ihr HIER.