Was ist Burnout?

Burnout ist längst keine Krankheit mehr, die nur Menschen im Rampenlicht erwischt. In Zeiten permanenter Erreichbarkeit und dem Wunsch nach Perfektion in allen Bereichen des Lebens wird es immer schwieriger, abzuschalten und sich wirklich zu entspannen. Wir haben euch hier ein paar Infos und Tipps zusammengestellt.

Burnout ist ein Begriff, der für alle möglichen Arten von Stress, Antriebslosigkeit und Formen der Depression verwendet wird. Ausgangspunkt des Burnouts ist die Produktion von Stresshormonen im menschlichen Gehirn. Wissenschaftlich ist Burnout allerdings nicht als Krankheit anerkannt, sondern gilt als ein "Problem der Lebensbewältigung".


Emotionale Symptome für ein Burnout sind folgende:

  • Stimmungsschwankungen
  • Misstrauen und paranoide Vorstellungen
  • Frustration
  • Entmutigung und Gleichgültigkeit
  • Großer Widerstand täglich zur Arbeit zu gehen
  • Gefühle des Versagens, Ärgers und Widerwillens
  • Schuldgefühle

Körperliche Smptome sind:

  • häufige Erkältungen und Grippe
  • rasende Kopfschmerzen / Migräne
  • mehrfach Schwindelgefühl
  • wiederholte Rückenschmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • bleierne Müdigkeit
  • Schlaflosigkeit

Burnout vorbeugen und überwinden:

Wenn ihr euch nur noch erschöpft, leer, kaputt, sonderbar gereizt und unfähig fühlt, könnten das Warnsignale von Burnout sein.
Zunächst solltet ihr euch mit grundsätzlichen Fragen auseinander setzen: Was geschieht gerade, warum geschieht es und welche Konsequenzen kann man daraus ziehen?
Was belastet mich am Arbeitsplatz, welche eigenen Bedürfnisse und Ziele werden vernachlässigt, welche beruflichen Vorstellungen sind unrealistisch, welche Denkmuster sind falsch und setzen mich unter Druck?


Folgendes kann bei der "Überwindung" helfen:

  • Am besten findet ihr einen Ausgleich zu eurer Arbeit, vielleicht durch Sport
  • Auch in Stressphasen müsst ihr versuche,n ausreichend zu trinken und euch gesund zu ernähren
  • Versucht es mit Entspannungsmethoden, die ihr regelmäßig im Bett vor dem Einschlafen machen könnt. z.B. Muskelentspannungen oder autogenes Training
  • Ihr solltet eine Ursachenliste erstellen, die aufzeigen kann, was genau verantwortlich für euren täglichen Stress ist
  • Ab und zu solltet ihr euch etwas Gutes tun, überlegt euch was euch besonders Freude oder Spaß bereitet und macht es ganz bewusst

Hier könnt ihr testen, ob ihr vom Burnout betroffen seid.
www.burnout-fachberatung.de


Burnout ist längst keine Krankheit mehr, die nur Menschen im Rampenlicht erwischt.
Fragen dazu hat uns Prof. Dr. Marc Ziegenbein, Leitender Oberarzt und Stellvertretender Klinikdirektor sowie Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie der medizinischen Hochschule Hannover, beantwortet.

Was ist Burnout?
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