Tipps für die Erkältungszeit!

Unser Immunsystem wird mit den normalen Infekten zwar meist fertig, doch Husten und Schnupfen nerven doch sehr.
Wir haben euch hier einige Tipps und Infos zusammengestellt, wie ihr euch mit Hausmitteln behandeln oder einer Erkältung vorbeugen könnt.


Übrigens:
Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt wertet wöchentlich Influenza-Krankheitsfälle aus.
Dafür haben teilnehmende Gesundheitsämter jeweils zwischen 5 und 20 vorschulische Kindertageseinrichtungen ausgewählt, die einmal wöchentlich melden, wie viele Kinder aufgrund akuter Atemwegserkrankungen gar nicht bzw. trotz offensichtlicher Erkrankung in der Einrichtung erschienen sind.

Die Meldungen werden für jeden Landkreis oder kreisfreie Stadt eingeordnet und auf Landesebene kartographisch dargestellt.
Abrufen könnt ihr das Ganze als .pdf auf www.nlga.niedersachsen.de.

Die richtige Ernährung ist wichtig
  • Der Körper benötigt eine ausgewogene Ernährung, damit alle Systeme wie Muskeln, Knochen, innere Organe, Stoffwechsel und Immunsystem richtig funktionieren und gestärkt sind.
  • Ihr solltet viel rotes Gemüse und Obst essen, wie z.B. Karotten, Paprika, Tomaten oder Rote Bete. Das bringt Vitamin C für die Immunabwehr.
  • Hühnersuppen wirken antibakteriell und hemmen Infekte der oberen Atemwege. Die heiße Suppe erhöht außerdem die Körpertemperatur und lindert Gliederschmerzen. Allerdings solltet ihr darauf achten, dass sie selbst gekocht ist, denn Fertigprodukte haben einen schwächeren Effekt. Gut ist es, mindestens zwei Teller Hühnersuppe am Tag zu essen.
Viel tinken
  • Ihr solltet jeden Tag nach Möglichkeit drei bis vier Liter Flüssigkeit zu euch nehmen, damit die Schleimhäute nicht austrocknen.
  • Empfohlen werden im Herbst und Winter besonders heiße Getränke wie Tee, weil diese die Atemwege warmhalten und dadurch die Vermehrung der Viren eingeschränkt wird.
  • Besonders gut sind Linden- oder Holunderblütentees. Sie helfen dem Körper eine Infektion über Nacht auszuschwitzen. Zwei Teelöffel der Blüten mit kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Den Tee solltet ihr vor dem Einschlafen trinken, einen warmen Schlafanzug anziehen und euch gut zudecken.
Handhygiene
  • Neben der Tröpfcheninfektion könnt ihr euch auch über die Hände mit Erkältungsviren anstecken.
  • Daher ist es wichtig, sich regelmäßig die Hände mit Seife und möglichst warmem Wasser zu waschen, um sich vor den Viren zu schützen (z.B. nach Bus- und Bahnfahrten).
Regelmäßig lüften
  • Trockene Heizungsluft, zu Hause oder am Arbeitsplatz, fördert Erkältungen.
  • Ihr solltet deshalb auch im Winter regelmäßig lüften, das Zimmer kühl halten und Schalen mit Wasser auf die Heizungen stellen, damit die Luft befeuchtet wird.
  • Zudem könnt ihr eine große Zwiebel in kleine Stücke schneiden und in eine Schale geben. Diese solltet ihr möglichst in Kopfhöhe nah an euer Bett stellen. Zwiebeldämpfe lassen die Schleimhäute abschwellen, sodass ihr besser atmen könnt und der Schleim abfließen kann.
Nasenspülungen machen
  • Die Spülung der Nase mit einer Kochsalzlösung ist sehr effektiv. Die richtige Mischung (0,9% Natriumchlorid – das entspricht dem natürlichen Salzgehalt unseres Körpers) ist in der Apotheke erhältlich. Die tägliche Spülung der Nase ist auch zur Vorbeugung hilfreich.
  • Nasentropfen oder -sprays aus der Apotheke lassen die Schleimhäute abschwellen. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn benutzt man die Sprays länger als einen Monat am Stück, kann ein Gewöhnungseffekt eintreten: Die Nase schwillt noch immer zu, obwohl der Schnupfen schon vorbei ist.
  • Für den Hals- und Rachenraum nehmt ihr einfach ein Glas lauwarmes Wasser und eine Messerspitze Speisesalz.
Düfte nutzen
  • Duftlampen können ebenfalls bei einer Erkältung helfen. Rosmarin- und Thymianöl als Duftzusätze erfüllen die Raumluft mit einem intensiven Duft und wirken positiv auf die entzündeten Schleimhäute. Dies könnt ihr auch präventiv machen.
Ein Bad nehmen
  • Bäder mit einem Zusatz aus Menthol-, Eukalyptus-, Thymian- oder Fichtennadelöl fördern die Durchblutung. Zusätzlich lindern sie Gliederschmerzen, erhöhen die Körpertemperatur und ihre ätherischen Öle lösen den Schleim aus Nase und Bronchien.
  • Die Badewanne sollte mit 38 Grad warmem Wasser gefüllt werden. Wenn ihr jedoch Kreislaufbeschwerden habt, dann lasst nur bis zur Hälfte Wasser ein. Anschließend solltet ihr 10 Minuten baden.
  • Wenn ihr Fieber habt, ist es aber besser, auf ein Bad zu verzichten.
Heilpflanzen nutzen
  • Erfahrungsgemäß helfen Pflanzenextrakte wie Ginseng (ostasiatische Heilpflanze), Taigawurzel (sibirische Heilpflanze) oder Umckaloabo (südafrikanische Wurzelknolle).
  • Vorsichtig sollten alle sein, die allergisch gegen Korbblütler sind.
  • Jeden Morgen eine Süßwasseralge (Algen Presslinge) hilft langzeitig gesund zu bleiben. Sie baut die Zelle auf und entgiftet sie gleichzeitig.
Viel schlafen
  • Ein ausreichender Schlaf ist notwendig. Am besten schlaft ihr schon mindestens eine Stunde vor Mitternacht.
  • Wenn ihr ins Bett geht, packt euch ruhig etwas dicker ein, damit ihr über Nacht alles ausschwitzt.
Stress vermeiden
  • Durch Stress wird das Immunsystem geschwächt und die Abwehrkraft gegen Viren lässt nach.
  • Überlegt euch ein "Anti-Stress-Programm". Sehr wirkungsvoll sind Entspannungsübungen. Sie bringen euren Geist und Körper zur Ruhe und die Abwehrzellen auf Trab.
Viel Bewegung
  • Regelmäßige Bewegung und leichtes Ausdauertraining verbessern die Abwehrleistung eures Körpers.
  • Doch Vorsicht: Wer es mit dem Sport übertreibt, schwächt das Immunsystem und erhöht so die Infektionsgefahr!
In die Sauna gehen
  • Saunagänge sind empfehlenswert, da der Körper dem Wechsel von Wärme und Kälte ausgesetzt wird. Gerade der Kältereiz stimuliert die Abwehrmechanismen.