Was hilft beim Schwitzen? Hitzetipps und -tricks!

Wenn es warm ist, schwitzt man und frau nun mal. Aber damit ihr euch auch im Sommer wohl in eurer Haut fühlt, haben euch hier ein paar Tipps und Tricks zusammengestellt.

Gegen zu starkes Schwitzen (und Riechen;-) hilft:
  • Regelmäßiges Waschen:-)
  • Deo ist nicht gleich Deo. Die meisten Deodorants minimieren zwar den Schweißgeruch und hemmen die Vermehrung von Hautbakterien, aber nur die Antitranspirants reduzieren auch die Schweißproduktion. (Gibt’s im Drogeriemarkt oder Apotheke)
  • Gegen Schweißausbrüche hilft Holundertee, dazu kocht ihr am besten sechs frische Holunderblätter mit einem Liter Wasser auf, der Tee wird danach in Wattepads getunkt und mehrfach täglich auf die Achseln oder andere Stellen, an denen ihr schwitzt, aufgetragen
  • Gegen den Schweißgeruch hilft Zitronensaft und Natron, diese Zutaten wirken antibakteriell und kämpfen gegen die Bakterien, die im Schweiß für den unangenehmen Geruch sorgen. Dafür einfach 10 g Natron mit etwas Zitronensaft mischen. Diese Paste wird dann für 15 Minuten auf die Achseln aufgetragen
  • Babypuder, Maismehl oder Stärke kann die Haut eine Weile trocken und Geruch verhindern. Aus 10 g Maismehl und 5 g Natron ein Pulver mischen. Über den Tag saugt das natürliche Deo so den Schweiß auf. Das Pulver hinterlässt keine Spuren an deiner Kleidung.
  • Eine Mischung aus Apfelessig, Thymian und Rosmarin hilft ebenfalls gegen Schweißgeruch, diese Naturmittel sorgen dafür, dass ihr weniger schwitzt. Dazu 10 g Thymian mit 10 g Rosmarin, 250 ml Wasser und 125 ml Apfelessig mischen. Das dann rund 10 Minuten köcheln lassen. Dann filtern und mit dem Apfelessig mischen und mit einem Wattepad auf die Achsel auftragen
  • auch Salbei hat eine natürliche, schweißhemmende Wirkung, 50 g Salbei in einem Topf mit einem Liter Wasser zum Kochen bringen. Circa 15 Minuten köcheln lassen. Dann den Tee 1-2 Mal am Tag trinken und auf die betroffenen Zonen auftragen..


Sommerliche Tipps:
  • Trinken, trinken, trinken! Normalerweise braucht der Körper 1-2 Liter Flüssigkeit pro Tag. Wenn es richtig heiß ist, können es bis zu 3-4 Liter sein.
  • Bei Hitze verbraucht der Körper mehr Natrium. Deshalb ist es ratsam, natriumreiches Mineralwasser zu trinken oder sich eine Extraprise Kochsalz zu gönnen.
  • Alkohol sollte vermieden werden, da er dem Körper Flüssigkeit entzieht.
  • Fettreiche, warme Nahrung liegt schwer im Magen und belastet den Kreislauf, der sowieso schon auf Hochturen läuft. Salat, Gemüse oder wasserreiches Obst sind besser.
  • Nicht zu kalt duschen. Durch das kalte Wasser geht die Körpertemperatur zwar runter, man schwitzt aber danach mehr als vorher, weil der Körper sich schnell wieder an die Umgebungstemperatur anpasst.
  • Auch Getränke sollten nicht zu kalt sein, denn auch dabei tritt der oben genannte Effekt auf.
  • Auch die Ernährung kann dem Schwitzen entgegen wirken. Es hilft schon, 30 Prozent weniger Fett am Tag zu sich zu nehmen – und gesund ist es auch noch. Auf scharfes Essen solltet ihr ebenfalls verzichten.
  • Ihr solltet luftige, helle Kleidung tragen, sodass die Luft zirkulieren kann und kein Hitzestau entsteht.
  • Verzichtet am besten auf synthetische Materialien, denn sie saugen den Schweiß auf und halten den Geruch fest. Greift lieber auf Leinen, Seide, Baumwolle und andere luftdurchlässige Naturtextilien zurück, die locker am Körper liegen.
  • Kein Sport in der prallen Hitze oder in geschlossenen warmen Räumen machen - ihr riskiert einen Hitzeschlag oder Kreislaufkollaps. Aktivitäten am besten die kühleren Morgen-oder Abendstunden verlegen.
  • Für Abkühlung im Büro oder der Werkstatt kann ein Thermalwasserspray sorgen. Mentholstift an der Schläfe und auf dem Handgelenk aufgetragen, erfrischen ebenfalls.
  • Parfüms können in der Sonne zu Pigmentflecken auf der Haut führen, am besten auf die Kleidung oder ins Haar sprühen.
  • In geschlossenen Räumen könnt ihr in den kühleren Stunden für gute Durchlüftung sorgen, in der prallen Sonne am besten Jalousien runter und Fenster geschlossen lassen
  • Elektronische Geräte wie Fernseher oder Computer erzeugen auch im Standby-Betrieb Wärme. Also lieber ganz ausschalten – so spart ihr auch gleichzeitig Strom.
  • Für lange Autofahrten solltet ihr genügend Getränke dabei haben, die euren Kreislauf auf Schwung halten sollen. Außerdem ist es empfehlenswert öfter kleine Pausen einzulegen, da die Unfallhäufigkeit bei Hitze höher ist.
  • Parkt euer Auto richtig. Stellt es bestenfalls an einem schattigen Platz ab, wenn ihr unterwegs seid.
  • Niemals Kinder oder Haustiere in einem geparkten Auto zurücklassen. Bei Außentemperaturen von 35 Grad heizt sich ein Wagen innerhalb einer halben Stunde auf über 50 Grad auf, hinzu kommt oft noch der fehlende Sauerstoff.


Verhaltensregeln im Wald:
  • Kein offenes Feuer im Wald oder in Waldnähe machen
  • Grillen bitte nur auf freigegebenen Grillplätzen, dazu bitte das örtliche Forstamt fragen
  • Im Wald gilt bis zum 31. Oktober ein allgemeines Rauchverbot
  • Keine Zigarettenkippen aus dem Auto werfen
  • Autos mit Katalysatoren nicht über trockenem Gras abstellen
  • Jeden Waldbrand unter der Notrufnummer 112 sofort melden

Handys, Tablets & Co. vor Hitze schützen
Nicht nur Mensch und Tier leiden unter hochsommerlichen Temperaturen. Unsere technischen Geräte sind ebenfalls nicht immun gegen Hitze. Smartphone und Tablet sind vor allem im Urlaub oft an unserer Seite oder liegen zu Hause auf unseren Gartentisch in der prallen Sonne. Werden die Geräte zu heiß, führt das zu einer schwächeren Leistung. Bei langer Sonneneinstrahlung auf die Bildschirme nehmen die Flüssigkeitskristalle des Bildschirms Schaden. Darauf folgt in den meisten Fällen ein unschönes Bildschirmflimmern. Gut zu wissen: Die Herstellergarantie erlischt in der Regel bei Hitzeschäden.

  • Falls ihr nicht dringend erreichbar sein müsst, dann schaltet Handy & Co. Am besten ganz ab.
  • Wenn ihr mit dem Auto unterwegs seid und Notebook und Navi nicht mitnehmen wollt, dann verstaut die Geräte im Kofferraum. So sind sie vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt.
  • Ihr seid am Strand, Freibad oder See und könnt dort nicht auf euer Handy verzichten? Dann wickelt es in ein Handtuch oder Kleidungsstück und verstaut es in der Badetasche oder den Rucksack.
  • Umgeht hohe Belastungen für die CPU. Einfach mal auf grafisch aufwendige Spiele verzichten und das gute Wetter in eurer Freizeit genießen.
  • Meidet Plastikhüllen! Sie gibt es wie Sand am Meer – billige Handytaschen. Leider erfüllen sie bei Hitze nicht ihren Zweck. Das dünne Plastik kann schmelzen und die Tastatur oder sogar eure Finger verkleben. Greift eher auf qualitativ hochwertige Schutzhüllen zurück, am besten aus Stoff oder Neopren.
  • Sollte euer Handy oder die Digitalkamera doch überhitzt sein, dann kühlt die Geräte unbedingt ab. Aber Achtung: Es besteht Verbrennungsgefahr! Außerdem dürft ihr die Elektronik nicht in den Kühlschrank legen. Platziert das Gerät einfach in eine kühle Ecke eurer Wohnung.

Wie Smartphones auf Hitze reagieren, seht ihr in diesem Video: