Was tun bei Prüfungsangst?

Tipps zur Prüfungsangst

Selbstzweifel, Schwitzen, Zittern und Nervosität, dies kennt ihr sicher alle kurz bevor es in eine Prüfung geht. Aber was kann man dagegen tun? Hier geben wir euch ein paar Tipps!


Ganz abstellen könnt ihr die Prüfungsangst nicht, aber ihr könnt damit lernen umzugehen und sie somit zu minimieren.

  • Prüfungsvorbereitung
    Bereitet euch gut auf die Prüfung vor, denn wenn ihr wisst, dass ihr euch gut vorbereitet habt, geht ihr auch mit einem ruhigeren Gewissen in die Prüfung.
  • Angst zulassen
    Ihr müsst euch der Angst stellen, sie zulassen und sie akzeptieren. Die Angst kann auch motivieren.
  • Habt keine Angst vor Fehlern
    Kleine Fehler sind nicht schlimm und werden euch beim Nachlesen auch noch auffallen. Bei einer mündlichen Prüfung dürft ihr euch korrigieren, schließlich weiß auch der Prüfer, dass Aufregung dazu gehört
  • Denkt positiv
    Ihr solltet die negativen Gedanken ausschalten.
  • Tauscht euch mit anderen aus
    Ihr seid mit eurer Prüfungsangst nicht allein, tauscht euch aus
    und sprecht einander Mut zu.
  • Körperlichen Ausgleich schaffen
    In der Prüfungsphase haben wir Stress, welchen wir auch mal abbauen müssen. Sport kann helfen, ebenso aber auch Musik.
  • Die letzten Tage vor der Prüfung
    Jetzt wird nicht mehr gelernt, inhaltlich solltet ihr in den Tagen davor fleißig gelernt haben. Den letzten Tag vor der Prüfung solltet ihr noch einmal zum Wiederholen nutzen, jedoch nicht um etwas Neues zu erarbeiten.
  • Hilfe aus der Apotheke
    Mittel aus der Naturheilkunde gegen Prüfungsangst können eingesetzt werden. Zum einen Schüssler Salze, die Bachblüten, Larch und Mimulus und Rock Rose. Aber auch Baldrian, Hopfen, Passionsblume und Johanniskraut helfen (angeblich) gegen die Prüfungsangst.
  • Angst erkennen und bewältigen
    Erforscht , was euch besonders Angst macht und sucht einen Weg, konstruktiv damit umzugehen.
  • Zeitmanagement
    Macht euch eine Aufstellung der jeweils erforderlichen Arbeitsschritte und Tätigkeiten und schätzt den dafür notwendigen Zeitaufwand ab. Plant euer Vorbereitungsprogramm so, dass ihr es auch wirklich schaffen könnt. Das erfordert - angesichts knapper Zeit - die kritische Überprüfung eigener Ansprüche, das Setzen von Prioritäten und den Mut zur Lücke. Stellt euch am besten Wochenpläne auf. Sie helfen euch dabei, die Zeit für die Arbeit wie auch für die erforderliche Erholung gut zu nutzen.
  • Arbeitsziele setzen
    Setzt euch konkrete Arbeitsziele, und gestaltet euer Arbeitpensum abwechslungsreich. Belohnt euch für erreichte Ziele, und sorgt aktiv für eine gute Arbeitsmotivation.
  • Aktives Lernen
    Aktives Lernen bedeutet, dass ihr euch mit dem Lernstoff aktiv beschäftigt. Erschließt euch deshalb das Wissen mit Hilfe von Fragen. Erklärt euch die Zusammenhänge, und bildet übersichtliche Strukturen. Strukturierendes Lernen kommt insbesondere für informationsreiche theoretische Texte in Frage. Die Anwendung dieses Prinzips sichert auch das Behalten.
  • Prüfungssimulation
    Versucht vor der Prüfung schon einmal eine Prüfung zu simulieren. Lasst euch von Freunden eine Klausur zusammenstellen oder sucht im Internet nach Probe-Klausuren. Durch diese Vorbereitung fühlt ihr euch in der Prüfung sicherer, denn ihr wisst dann schon mit der Situation an sich und dem Zeitdruck umzugehen. Auch mündliche Abfragen von Eltern, Freunden oder Bekannten sind sehr hilfreich, denn dabei ist es auch nötig, alles detailliert zu erklären.
  • Der Prüfer
    Vor mündlichen Prüfungen ist es sinnvoll, sich mit den Eigenarten des Prüfers, seiner Fragetechnik, seinen Spezialitäten, seinen Lieblingsfragen vertraut zu machen. So könnt ihr besser einschätzen, was in der Prüfung auf euch zukommt und ihr könnt euch vorab überlegen, wie ihr am besten mit der Art des Prüfers umgeht.
  • Nicht verrückt machen lassen
    Macht euch nicht selbst verrückt und lasst euch schon gar nicht verrückt machen. Meidet Gespräche unmittelbar vor einer Prüfung, in denen es um Lerninhalte etc. geht, denn es nützt euch nichts mehr, jetzt zu erfahren, worauf ihr euch möglicherweise nicht vorbereitet habt. Es macht euch nur noch nervöser und verunsichert euch. Zieht euch lieber zurück, macht eine Atemübung oder werft euren MP3-Player an und hört Musik, die euch in eine gute Stimmung bringt.
  • Selbst-Motivation
    Motiviert euch selbst, sagt euch, dass ihr es schaffen könnt. Versucht daran zu denken, dass es auch schon viele vor euch geschafft haben und dass ihr es jetzt auch packen werdet.
  • Die richtige Kleidung
    Kleidet euch so, dass ihr euch darin wohlfühlt und gut atmen könnt. In einer mündlichen Prüfung müsst ihr euch natürlich auch so kleiden, dass ihr dem Prüfer nicht unangenehm auffallt. Euer Äußeres prägt den ersten Eindruck des Prüfers.
  • Gute Ernährung
    Vor der Prüfung solltet ihr etwas Leichtes und Nahrhaftes zu euch nehmen. Vermeidet den übermäßigen Genuss von Alkohol, Kaffee, Nikotin und Cola, da diese noch mehr aufputschen. Sorgt aber für ausreichend Flüssigkeit, etwa durch Kräutertee, Mineralwasser oder Fruchtsäfte.
  • Sicher ist sicher
    Sorgt dafür, dass ihr am Tag der Prüfung rechtzeitig aus dem Haus geht. Wenn ihr abgehetzt und auf den letzten Drücker in die Prüfung kommt, weil ihr im Stau standet, keinen Parkplatz bekommen habt oder das Prüfungszimmer nicht gefunden habt, ist euer Körper bereits in Alarmstimmung, angespannt und nicht besonders leistungsfähig.
  • Anspannung abbauen
    Körperliche Anspannung könnt ihr dadurch abbauen, dass ihr mehrmals eure Hände zur Faust ballt und wieder entspannt.
  • Glücksbringer
    Nehmt euch - sofern erlaubt - etwas mit in die Prüfung, was euch ein gutes Gefühl vermittelt. Dies kann euer Lieblingskugelschreiber sein, ein Talismann, eure Lieblingssüßigkeit usw.