Vitamin D ist wichtig!

Lange Zeit wurde das Vitamin D vernachlässigt, doch nun belegen Studien, dass es für den menschlichen Körper wichtiger ist als angenommen. Es schützt vor Multipler Sklerose, Diabetes, Knochenbrüchen, Krebs und auch Depressionen.

Allerdings ist die Tagesmenge für Vitamin D sehr umstritten. Bisher lag die Marke für Kinder und Erwachsene bei 5 Mikrogramm oder 200 Internationalen Einheiten (IE) pro Tag. Dies sei jedoch viel zu wenig, sagen seit Kurzem die Experten.


Aber wie kann man Vitamin D aufnehmen?

Prinzipiell könnt ihr euren Bedarf an Vitamin D über Milch, fettreichen Fisch, Naturreis, Eier oder Butter decken, jedoch reicht der Vitamin-D-Anteil in der Nahrung nicht aus, um den Körper ausreichend zu versorgen.
Das meiste Vitamin D erhaltet ihr über das Sonnenlicht, genauer gesagt die UV-B-Strahlung. Der Körper kann die Strahlung in das Vitamin D umwandeln.


Was kann man machen, wenn man nicht genügend Sonnenlicht bekommt?

Wenn die Sonne nicht so oft scheint, ist es für uns schwer, den Vitamin-D-Haushalt zu decken. Wir haben für euch ein paar Tipps zusammengestellt, wie ihr trotz der kalten Monate ausreichend mit Vitamin-D versorgt werdet.

Verbringt so viel Zeit wie möglich im Freien, um vorhandene Sonnenstrahlung auszunutzen. Nehmt euer Mittagessen mit nach draußen oder geht viel spazieren. Selbst wenn nur Hände und Gesicht dem Licht ausgesetzt sind, reicht das schon aus.

Tragt an halbsonnigen Tagen im Winter nicht zu hohen Sonnenschutz auf. Auch viele Haut- und Gesichtscremes enthalten chemische Substanzen, die die Strahlung fern halten. Allerdings solltet ihr im Sommer nicht auf die Sonnencreme verzichten, denn dies erhöht das Hauptkrebsrisiko. Ein gesundes Mittelmaß ist wichtig.

Auch die Sonnenbank kann euch helfen, genügend Vitamin D zu bekommen, denn moderne Geräte haben einen ausgewogenen UVA/UVB-Mix. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, denn Solarien erhöhen ebenfalls das Hautkrebsrisiko.

Ersetzt eure Glühbirnen im Haus oder am Arbeitsplatz durch Vollspektrum-Leuchtkörper.

Lachs, Makrelen und Eigelb sind ebenfalls reich an Vitamin D und sollten vermehrt gegessen werden. Aber passt bei Fisch grundsätzlich auf, dass er nicht aus belasteten Gewässern stammt.