Begrüßen und Verabschieden, aber richtig!

Die nächste Reise steht an und ihr wollt bei Begrüßung und Verabschiedung in anderen Ländern richtig Eindruck machen? Dann lest euch hier durch, wie die Begrüßungs- und Verabschiedungsbräuche anderer Länder aussehen.


China:
In China ist die Begrüßung immer recht förmlich. Ein ausländischer Gast wird mit einen kurzen, nicht zu festen Handschlag begrüßt und verabschiedet. Sonst ist eine kurze Verbeugung typisch. Dabei ist aber auch die reihenfolge wichtig: der höhere Rang wird normalerweise vor dem niedrigen gegrüßt, Ältere vor Jüngeren und Männer vor Frauen.


Japan:
In Japan besteht die typische Begrüßung aus einer Verbeugung. Je nach Körperhaltung und Tiefe der Verbeugung wird Wert- oder Geringschätzung ausgedrückt. Hierbei muss man aber erst einmal wissen, wen genau man vor sich hat.
Wenn man sich kennt, kann man auch mit beiden Händen die Schultern berühren und sie die Arme hinab bis zu den Fingern "streichen".


Italien:
Begrüßt wird per Handschlag, der gern lang und kräftig ausfällt. Schnell die Hand zurückzuziehen gilt als unhöflich.


Neuseeland:
Die Ureinwohner reiben bei einer Umarmung mit geschlossenen Augen die Nasenspitzen aneinander.


Indien:
Zur Begrüßung und Verabschiedung werden die Handinnenflächen an die eigene Brust gelegt und der Kopf leicht gebeugt.


Polynesien:
Dort wird mit den Händen des Gegenübers über das eigene Gesicht gestrichen.


Amerika:
In Amerika und Europa ist das Händeschütteln typisch für eine Begrüßung oder Verabschiedung. In Südamerika wird das Schütteln der Hand allerdings noch durch einen kräftigen Schlag auf die Schulter verstärkt. Manchmal wird auch noch zusätzlich der Arm des Gegenübers berührt.


Nigeria:
Dort trennt man die Hände nach dem Schütteln so ruckartig, dass es schnalzt.


Wie zur Begrüßung und zum Abschied küssen?

Frankreich:
Vielen von euch ist bekannt, dass sich die Franzosen zur Begrüßung und Verabschiedung auf die Wange küssen. Aber viele wissen nicht, dass es dabei gar nicht zu einem richtigen Körperkontakt kommt. Es ist viel mehr ein Hauchen über die Schulter. Die Küsse tauscht man oftmals bei neu gewonnenen Freunden oder Bekannten aus. Wem dies jedoch nicht geheuer ist, schüttelt nicht die Hand, sondern drückt diese.

Spanien:
Ein Wangenkuss zur Begrüßung ist normal, auch wenn ihr euch zum ersten Mal trefft.

Griechenland:
Hier wird jeder zur Begrüßung auf die Wangen geküsst. Einmal rechts, einmal links, aber ohne wirkliche Berührung der Haut. Bei Familienmitgliedern kommt auch noch ein Wangen-Kneifen dazu.

Polen:
Dort ist der dreifache Wangenkuss üblich. Allerdings selten zwischen Männern.

Rumänien:
Begrüßungsküsse auf die Wangen sind üblich. Einen Handkuss gibt es aus Respekt. Wie in Österreich gibt es auch den Gruß „Küss die Hand“, der sogar am Telefon oder in Briefen und SMS benutzt wird.

Russland:
In manchen Gruppen ist der sozialistische Bruderkuss noch üblich, aber eher werden drei Wangenküsse ausgetauscht. Nach dem Genuss von Alkohol sind auch Küsse auf den Mund unter Männern möglich.


Und sonst noch?


Die nervigsten Abschiedsfloskeln, die ihr gern auch in schriftlicher Form bei WhatsApp und SMS benutzen könnt :-)

Au revoir, Goodbye, Tot ziens, Arrivederci oder ¡Adios heißt übersetzt "auf Wiedersehen". Doch im Laufe der Zeit hat sich das einfache "auf Wiedersehen" zu vielen verschiedenen Abschiedsfloskeln entwicklt.
Was aus dem guten alten "Tschüss" gemacht wurde, seht ihr in folgender Liste:

  • Bis Baldrian.
  • Bis denn, Sven.
  • See you later, alligator.
  • Ich mach mich mal vom Acker.
  • Auf Wiedertschüss
  • Bis dannimannski.
  • Bis später, Peter.
  • Ich sag zum Abschied leise Servus.
  • Mach's gut, Knut.
  • Tschö mit Ö.
  • Wir riechen uns.
  • Tschüssikowski.
  • Wirsing