Infos rund um den Valentinstag!

Auch in anderen Ländern wird der Valentinstag gefeiert, doch nicht überall ist er der Tag der Liebenden.
Welche Bräuche es in anderen Ländern gibt und wie der Valentinstag überhaupt zu seinem Namen gekommen ist, erfahrt ihr hier.

Der Ursprung des Valentinstags
Es gibt verschiedene Geschichten, die den Ursprung des Valentinstags beschreiben.
Eine davon besagt, dass der Namensgeber der Bischof Valentin von Terni war, der im dritten Jahrhundert nach Christus lebte. Er verheiratete Soldaten trotz Verbots des Kaisers und soll den Paaren anschließend Blumen aus seinem Garten geschenkt haben. Angeblich wurde er am 14. Februar 269 enthauptet.
Es könnte aber auch sein, dass das Datum zum Gedenken an Valentin auf das Datum des römischen Fruchtbarkeitsfest "Lupercalia" gelegt wurde, das vom 13. bis 15. Februar gefeiert wurde.

Woher kommt der Valentinsbrauch?
Der Brauch, seinen Liebsten kleine Geschenke zu machen und Briefe zu schicken, stammt wahrscheinlich aus Großbritannien. Im 15. Jahrhundert wurden per Losverfahren "Valentinspaare" gebildet, die sich gegenseitige Gedichte oder kleine Aufmerksamkeiten schenkten.
Engländer, die nach Amerika ausgewandert sind, haben diesen Valentinsbrauch dort verbreitet. Durch amerikanische Soldaten ist der Brauch dann auch nach Deutschland gekommen.
Doch nicht überall hat sich dieser Brauch durchgesetzt. Ein paar Länder haben eine ganz andere Art, ihren Lieben eine Freude zu machen.

Valentinsbräuche in Italien
Viele Liebespaare reisen nach Terni, den Ort an dem der Valentinstag seinen Ursprung genommen haben soll (s. o.). Dort besuchen sie die Basilika San Valentino und geben sich vor dem Sarkophag des Heiligen ein erneutes Liebesversprechen. Einige Verliebte hängen ein Vorhängeschloss mit ihren Initialen an ein Brückengeländer und werfen den Schlüssel gemeinsam ins Wasser, während sie sich etwas wünschen.

Valentinsbräuche in Japan
In Japan verschenken die Frauen Schokolade an Männer. Dabei wird nicht nur der Ehemann beglückt, sondern auch Söhne und Männer im weiteren Umfeld wie Freunde, Kollegen und Chefs. Diese müssen alle gleich beschenkt werden. Speziell angefertigte Schokoladensorten mit unterschiedlichen Symbolen überbringen eine jeweilige Botschaft. Einen Monat später erhalten die Frauen als Gegengeschenk weiße Schokolade von ihren Männern.

Valentinsbräuche in Schweden
In Schweden wird der 14. Februar "Tag aller Herzen" genannt. Liebende schenken sich dort Rosen, Geleeherzen und Gebäck, um ihre Liebe und Wertschätzung zu zeigen. Erst seit den Achtzigern nimmt die Beliebtheit dieses Brauches zu.

Valentinsbräuche in Dänemark
In Dänemark werden Schneeglöckchen, Blumenherzen, Schokolade, Gedichte und Rätsel anonym an die Liebsten verschickt. Der Empfänger muss den Absender erraten und erhält bei richtiger Antwort eine Belohnung.

Valentinsbräuche in Finnland
Der "Tag der Freunde" ist der Valentinstag in Finnland. Denn nicht nur Verliebte beschenken sich, sondern auch Freunde bekommen kleine Geschenke oder Karten.