Frühlingsblumen pflanzen!

Milde Temperaturen machen richtig Lust auf blühende Pflanzen. Jetzt ist die Zeit, den Balkon zu fegen, Frühlingsblumen zu kaufen und den Garten in Angriff zu nehmen. Welche Blumen ihr Anfang des Jahres schon in eure Balkonkästen oder Gartenbeete pflanzen könnt, erfahrt ihr hier.

Was genau sind Frühlingsblumen?
Wie der Name schon sagt, blühen sie im Frühjahr. Sie sind die Boten für den beginnenden Frühling, während sich viele andere Pflanzen noch im Winterschlaf befinden. Viele Frühblüher fallen durch ihren intensiven Duft auf, mit dem sie auch Insekten für die Bestäubung anlocken. Da aber auch im Frühjahr noch mit Frost gerechnet werden muss, kommen für die erste Blumendekoration nur besondere Pflanzen in Frage.

Zwiebelpflanzen:
Wenn sich die ersten Tulpen und Narzissen in den Gärten zeigen, ist die Blumensaison eingeläutet. Auch die Hyazinthe ist ein sicheres Zeichen für den Frühlingsbeginn.
Um euch an den bunten Blüten auch im nächsten Jahr erfreuen zu können, müsst ihr die getrockneten Blumenzwiebeln schon im Herbst (vor dem ersten Frost) in den Boden oder den Balkonkasten setzen. Im darauffolgenden Frühjahr treiben sie dann neu aus und machen aus euren Beeten und Balkonen ein wahres Blütenmeer.
Diese Pflanzen können auch kälteres Wetter ab, wenn sie noch knospig sind. Stehen sie schon in voller Blüte, können sie eher erfrieren.

Frühlingsblüher für Balkon und Garten:
Die ersten Pflanzen kann man meist bereits Anfang des Jahres im Handel kaufen und sollte sie zunächst im Topf belassen.
Schneidet ihr die verblühten Pflanzenteile regelmäßig ab, könnt ihr die Topfgewächse ab März dann in die Erde setzen. Mit etwas Glück und guten Wetterbedingungen treiben sie dort noch einmal neu aus. Stiefmütterchen, Primeln, Bellis, Alpenveilchen, Buschwindröschen oder Gänseblümchen zählen zu solchen Frühblühern.
Stiefmütterchen können z. B. auch einmal minus zwei oder minus drei Grad überstehen. Primeln sollten bei unter null Grad immer abgedeckt werden. Kübelpflanzen sollten auch erst bei Plusgraden nach draußen gebracht werden.

Standort und Pflege:
Die Frühlingsmonate sind im Allgemeinen feuchter als der Sommer. Frühblüher solltet ihr daher nicht zu viel gießen. Gerade auf Balkonen müssen die Pflanzen vor extremer Witterung geschützt werden und sollten in Gefäße gepflanzt werden, die nicht zu klein sind und eine Entwässerungsmöglichkeit haben. So vermeidet ihr die Bildung von Staunässe.
Aber auch der Standort spielt für das Gedeihen eurer Blumen eine wichtige Rolle. Petunien, Geranien oder Oleander lieben die Sonne und fühlen sich auf einem sonnigen Balkon oder an einem sonnigen Plätzchen im Garten besonders wohl. Begonien, Fuchsien oder Primeln hingehen bevorzugen schattige Plätze. Damit eure richtig platzierten Gewächse den Frühling auch durchstehen, könnt ihr zusätzlich Langzeitdünger benutzen.

Die Sommerbepflanzung vorbereiten:
Frühlingsblumen blühen leider nicht das ganze Jahr. Daher solltet ihr euch im März bereits Gedanken über die spätsommerliche Blumenpracht machen.
Viele Pflanzen können bereits im Frühjahr gesät werden und erreichen im Spätsommer und Herbst ihre volle Blüte. Zu diesen Spätblühern gehören etwa Astern, Dahlien und Kornblumen. Diese können sowohl in Balkonkästen als auch in den Garten gepflanzt werden. Die Samen könnt ihr bedenkenlos schon im März einsäen und euch dann vom Sommer bis zum Herbst über die schönen Blüten freuen.