Infos über Sternschnuppen!

Was sind Sternschnuppen?
Die Kometen im Weltall verlieren immer wieder kleine Staub-Teilchen, die nur so groß wie eine Erbse oder ein Staubkorn sind. Wenn diese Teilchen auf die Erde treffen, sind sie etwa 49 Kilometer in der Sekunde schnell, denn sie werden im Weltall nicht gebremst. In der Erdatmosphäre glühen sie durch die entstehende Reibungshitze hell auf. Zu beobachten ist dabei nicht nur das Staubteilchen selbst, sondern dessen erhitzte Leuchtspur. Diese Leuchtspur wird als Sternschnuppe bezeichnet.


Wann sind Sternschnuppen zu sehen?
Die meisten Sternschnuppen sind in den Sommermonaten Juli und August zu sehen. Dann trifft die Erde auf besonders viele "Staubwolken".
Bei einem "Sternschnuppenregen" könnt ihr an guten Tagen etwa 100 Schnuppen pro Stunde beobachten.
Aber auch in den restlichen Monaten könnt ihr mit etwas Glück und bei richtigen Wetterbedingungen Meteore sehen.

Durch den Strom der Lyriden, könnt ihr bei richtigen Voraussetzungen etwa 12 Sternschnuppen pro Stunde sehen. Die Lyriden haben ihren Namen von dem Sternbild Leier, von dem die Schnuppen scheinbar ausströmen. Sie entstehen Experten zufolge aus dem Staub des Kometen Thatcher (C/1861 G1).


Woher kommt der Begriff "Sternschnuppe"?
Der Begriff leitet sich aus dem früheren Begriff "Schnuppe" für einen verkohlten Dochtrest einer Kerze ab. Die "Schnuppen" wurden von der Kerze "geputzt". Volkstümlich sind Sternschnuppen also die Putzabfälle der Sterne.


Meteor, Meteorit und Meteoroid
Der Fachbegriff für eine Sternschnuppe lautet Meteor. Das solltet ihr nicht mit Meteorit oder Meteoroid verwechseln, denn das ist, auch wenn es sich fast gleich anhört, nicht dasselbe.
Meteoroide sind die Teilchen, die im Weltraum rumfliegen. Trifft ein solches Teilchen auf die Erdoberfläche, wird es Meteorit genannt. Wenn eben dieses Teilchen verglüht, ist es ein Meteor, also eine Sternschnuppe. Der Begriff Meteor stammt übrigens von dem griechischen Wort "meteoron" und heißt so viel wie "in der Luft schwebend".


Wünsche und Aberglaube
Der "Aberglaube", sich beim Anblick einer Sternschnuppe etwas zu wünschen, ist weit verbreitet. Es heißt, dass was ihr euch wünscht, geht in Erfüllung, wenn ihr beim Wünschen die Augen zu macht und niemandem den Wunsch verratet. Wichtig ist auch, dass man als einziger diese Sternschnuppe gesehen hat.


Um Sternschnuppen oder generell das Weltall genau zu beobachten, könnt ihr auch die informativen Apps nutzen, die wir euch in unseren App-Tipps vorstellen.