Welcher Zelttyp seid ihr?

Wenn das Wetter im Sommer so richtig schön ist, macht auch Zelten wieder Spaß.

Und wie in allen Bereichen gibt es auch dabei die unterschiedlichsten Arten von Zelterinnen und Zeltern. Welcher Typ seid hier? Wir stellen euch hier ein paar besondere Exemplare vor und vielleicht erkennt ihr euch wieder...


Der Relaxte

  • Wenn er zum Camping-Platz kommt:
    Macht ein Feuer, stellt die Stühle auf und legt die Füße hoch.
  • Kochenutensilien:
    Ein oder zwei Töpfe – das reicht eigentlich vollkommen.
  • Lieblings-Camping-Aktivität:
    Auf dem Campingplatz abhängen, trinken oder Musik hören.
  • Zum Frühstück:
    Egal - was auch immer da ist.
  • Bei Regen:
    Ins Zelt gehen und lesen oder daddeln.
  • Das teuerste Stück in der Campingausrüstung:
    Angelrute für entspanntes Angeln.
  • Musik am Lagerfeuer:
    Ruhiger Jazz oder Gitarrenmusik, das entspannt.
  • Beziehung zum Camping:
    Genießt die Ruhe der Natur.

Der relaxte Camper will einfach nur seine Batterien wieder aufladen und genießt den Abstand vom Alltagsstress. Ein kleiner Campingplatz mit purer Natur ist alles, was er braucht.


Der Abenteurer

  • Wenn er zum Camping-Platz kommt:
    Holt die Karte raus und sucht den nächstgelegenen Wanderpfad.
  • Kochenutensilien:
    Alles, was in den Rucksack passt.
  • Lieblings-Camping-Aktivität:
    Wandern vom Morgengrauen bis zum Sonnenuntergang. Oder ab auf’s Mountain Bike.
  • Zum Frühstück:
    Alles, was schnell geht, sodass ich direkt in den Tag starten kann.
  • Bei Regen:
    Regenklamotten an und weiter geht es
  • Das teuerste Stück in der Campingausrüstung:
    Kohlefaser Trekking-Stab.
  • Musik am Lagerfeuer:
    Der Klang der Natur.
  • Beziehung zum Camping:
    Forever Camping

Der Abenteurer fährt nicht zum Camping, um den ganzen Tag am Zeltplatz zu sitzen. Er wird aktiv. Wichtig ist es für ihn, einen Campingplatz zu finden, an dem viele Aktivitäten möglich sind.


Der Glamouröse

  • Wenn er zum Camping-Platz kommt:
    Loggt sich in das WLAN ein, um ein Foto vom Zeltplatz zu posten
  • Kochenutensilien:
    Anheizherd, Gaskocher und Sandwichtoaster.
  • Lieblings-Camping-Aktivität:
    Netflix gucken, während er in der Hängematte entspannt.
  • Zum Frühstück:
    Ein vegetarisches Omlett.
  • Bei Regen:
    Trockenen Platz suchen und Lieblingserien schauen
  • Das teuerste Stück in der Campingausrüstung:
    Der orientalische Teppich für das Zelt.
  • Musik am Lagerfeuer:
    Alles, dank WLAN.
  • Beziehung zum Camping:
    Er liebt es, mal rauszukommen, aber kann nicht auf Luxus verzichten

Wichtig für den glamourösen Camper ist ein Camingplatz mit elektrischem Anschluss, WLAN und viel Platz.


Der Minimalist

  • Wenn er zum Camping-Platz kommt:
    Baut das Schnell-Aufbau-Zelt auf und entlädt das schnell-brennendes Feuerholz.
  • Kochenutensilien:
    Eisen-Pfanne, in der kann man alles kochen.
  • Lieblings-Camping-Aktivität:
    Schwimmen, Spazieren; alles, was nah dran ist.
  • Zum Frühstück:
    Eine Schale Cornflakes.
  • Bei Regen:
    Warten bis es vorbei ist
  • Das teuerste Stück in der Campingausrüstung:
    Die Eisen-Pfanne.
  • Musik am Lagerfeuer:
    Alles, was auf dem Smartphone/mp3-Player zu finden ist.
  • Beziehung zum Camping:
    Die Einfachheit des Campings ist das Wichtigste

Der Minimalist braucht nicht viel, um das Campingwochenende erfolgreich zu machen. Wichtig ist ein Campingplatz in der Wildnis, der aber trotzdem genug Bequemlichkeit bietet.


Der Festival-Camper

  • Wenn er zum Camping-Platz kommt:
    Erstmal ein Bier öffnen und Musik hören.
  • Kochenutensilien:
    Essen wird überbewertet.
  • Lieblings-Camping-Aktivität:
    Bands anhören oder Trinkspiele mit Freunden spielen.
  • Zum Frühstück:
    Ein Bier und Dosenravioli.
  • Bei Regen:
    Eine Plane ist auch eine gute Rutschbahn
  • Das teuerste Stück in der Campingausrüstung:
    Das Smartphone.
  • Musik am Lagerfeuer:
    Die Band, die gerade spielt.
  • Beziehung zum Camping:
    Trinken mit Freunden und gute Musik

Der Festival-Camper liebt es, in der Natur zu sein, aber am Wichtigsten ist das Trinken und Abhängen mit Freunden.


Der Garten-Camper

  • Wenn er zum Camping-Platz kommt:
    Er muss Tochter oder Sohn erst mal erklären, wie man ein Zelt aufbaut.
  • Kochenutensilien:
    Die Pizzamenu-Karte wird mit in den Garten genommen.
  • Lieblings-Camping-Aktivität:
    Gespräche mit Tochter oder Sohn.
  • Zum Frühstück:
    Schnell zu Mama ins Haus und groß frühstücken.
  • Bei Regen:
    5 Minuten im Zelt aushalten, dann aber doch schnell ins Haus rennen
  • Das teuerste Stück in der Campingausrüstung:
    Nichts, die Wertsachen sind alle im Haus geblieben.
  • Musik am Lagerfeuer:
    Wir spielen Gitarre zusammen und singen.
  • Beziehung zum Camping:
    Ich habe dasselbe mit meinem Vater gemacht

Der Garten-Camper liebt das Gefühl von Abenteuer und möchte seinen Kindern dieses Gefühl beibringen. Meist wird dann aber erst mal im Garten gezeltet. Wichtig ist es, eine Frau zu finden, die die Löcher der Heringe im Garten toleriert.


Wenn ihr jetzt Lust aufs Zelten bekommen habt, könnt ihr in der Liste der Campingplätze in Niedersachsen stöbern.

Aber Achtung!
Wildes Campen ist in Deutschland verboten. Ihr dürft lediglich auf ausgewiesenen Campingplätzen übernachten. Mit einem Wohnwagen oder Wohnmobil dürft ihr aber, um euch auszuruhen, eine Nacht auf einem Rast- oder Parkplatz bleiben.