Günstige Einsteigertarife für junge Fahrer!

Bereits seit 2011 dürfen Jugendliche mit 17 Jahren Auto fahren, wenn eine Begleitperson dabei ist. Das spart bei der Kfz-Versicherung sogar bares Geld. Für die ersten Fahrversuche muss dann meist der Familienwagen der Eltern herhalten.
Die höhere Fahrpraxis der Jugendlichen schützt allerdings nicht vor Unfällen. Laut Angaben des statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2016 mehr als 211.000 Unfälle mit Personenschaden im Straßenverkehr verursacht. Jeder fünfte Hauptverursacher war zwischen 17 und 24 Jahre alt.

Nicht jeder darf auf den Beifahrersitz

Bis zu ihrem 18. Geburtstag dürfen Jugendliche nur mit einem Begleiter fahren. Allerdings gelten auch für die Begleitpersonen bestimmte Voraussetzungen: Sie müssen mindestens 30 Jahre alt sein, seit fünf Jahren die Fahrerlaubnis haben und dürfen nicht mehr als einen Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg haben. Der Fahranfänger muss sie zudem bei der Fahrerlaubnisbehörde in seinen Führerschein eintragen lassen.

Wichtige Versicherungen

Wer ein Auto besitzt, muss die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Diese kommt für Sach-, Personen- und Vermögensschäden Dritter auf, die im Falle eines Verkehrsunfalls verursacht werden. Bevor es für die Jugendlichen auf große Fahrt geht, sollten Eltern ihren Versicherungsschutz anpassen, damit es bei einem Unfall keine bösen Überraschungen gibt.
Für Schäden am eigenen Fahrzeug sollte zusätzlich eine Teilkaskoversicherung abgeschlossen werden. Diese deckt Wildunfälle, so genannte Elementarschäden durch Unwetter, Glasschäden sowie Brand und Explosion, aber auch Diebstahl ab. Wer sich darüber hinaus für eine Vollkaskoversicherung entscheidet, ist auch gegen Schäden durch einen selbst verschuldeten Unfall und Vandalismusschäden abgesichert.

Schon beim Autokauf auf Versicherungskosten achten

Einsteiger mit eigenem Fahrzeug beginnen mit der niedrigsten Stufe. Der zu zahlende Beitrag kann dann doppelt so hoch sein wie die Grundprämie. Erst nach einem unfallfreien Jahr können Fahranfänger mit einem Schadenfreiheitsrabatt sparen. Aber auch der Fahrzeugtyp entscheidet in der Regel über die Höhe der Beiträge. Autos, die klein, neu und schwach motorisiert sind, werden von der Versicherung günstiger eingestuft als große, ältere und leistungsstärkere Modelle.

Erfahrung zahlt sich doppelt aus

Das begleitete Fahren mit 17 Jahren lohnt sich für Fahranfänger doppelt. Sie erhalten nicht nur wertvolle Fahrpraxis und werden so sicherer im Straßenverkehr. Einige Versicherungsgesellschaften belohnen die Fahrneulinge zudem mit Nachlässen, wenn sie an dem Programm teilnehmen.

Beim niedersächsischen Marktführer VGH etwa können Fahranfänger, die am begleiteten Fahren mit 17 Jahren teilgenommen haben, bis zu Beginn des Kalenderjahres, in dem sie 19 werden, deutliche Nachlässe erhalten.

Begleitetes Fahren zu Einsteiger-Tarifen – wenn du als zusätzlicher Fahrer angemeldet bist.

Weitere Infos auf auto.vgh.de


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