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Die Pollen fliegen wieder

Hier findet ihr Tipps rund um das Thema Allergien und was ihr vermeiden oder tun solltet, wenn die Pollen wieder fliegen.

  • Wenn eure Pollen "fliegen", solltet ihr den Aufenthalt im Freien einschränken
  • Obst und Gemüse abkochen. Dadurch werden die allergie-auslösenden Eiweißstoffe zerstört.
  • Alkohol und Zigaretten vermeiden. Sie erhöhen die Empfindlichkeit der Schleimhäute.
  • Das Essen kräftig würzen: die Scharfstoffe von Chili, Senf und Meerrettich verflüssigen den Nasenschleim und entlasten so die oberen Atemwege.
  • Vollbad mit einer Tasse Apfelessig: er lindert Juckreiz, Tränenfluss und Kopfschmerzen.

  • Wenn die Augen entzündet und gerötet sind: kühlendes Augengel oder Kühlkompressen: wirkt entzündungshemmend.
  • Nasenspülungen oder Inhalation mit Kochsalz (1 Teelöffel Salz auf ½ l Wasser). Das spült die Pollen fort.
  • Kalter Gesichtsguss: mit einem kaltem Lappen besonders die Augen kühlen. (Einfachste und schnellste Methode eine Linderung zu erhalten).
  • Jeden Tag mehrmals Apfelessig mit Honig trinken, die Vitamine und Mineralstoffe lindern Juckreiz, Tränenfluss und Kopfschmerzen.
  • Nach jeder Mahlzeit einen Löffel Honig essen, die darin enthaltenen Pollen wirken desensibilisierend.
  • Die Klamotten, die Ihr tagsüber getragen habt, nicht im Schlafzimmer ausziehen bzw. lagern, da die Pollen an der Kleidung haften.
  • Im Urlaub in die Berge oder ans Meer fahren, denn im Hochgebirge über 2.000 Meter und an der Küste ist die Luft so gut wie pollenfrei.
  • Im Freien eine Sonnenbrille tragen: das hält die Pollen ein wenig vom Auge fern.
  • Wenn Ihr starke Raucher seid, am besten aufhören, denn die ständige Reizung der Atemwege erleichtert Allergenen den Angriff der Schleimhäute.
  • Wenn Ihr schwere Stoffvorhänge vor den Fenstern habt ist das nicht gut. Jalousien oder leichte Gardinen sind wesentlich besser, da bleiben die Pollen nicht so haften.
  • Ebenso solltet Ihr Teppiche und andere Textilien so weit wie möglich reduzieren, da auch sie die Pollen anziehen.
  • Wer auf Gräser und Roggenfelder allergisch reagiert, sollte auf Sojamehl, Getreidemehl und Erdnüsse verzichten.
  • Am besten den Rasen kurz halten, damit das Gras nicht blühen kann. Allergiker sollten allerdings nicht selbst mähen!
  • Die Kleidung mehrmals am Tag wechseln, weil sich die Pollen auch in der Kleidung festsetzen.
  • Jeden Abend die Haare waschen, damit sich keine Pollen auf dem Kopfkissen ablagern.
  • Nicht so viele Süßigkeiten und fettige Lebensmittel essen, das lindert die allergische Reaktion und nebenbei purzeln auch noch die Pfunde.
  • Möglichst in einem Laubwald spazieren gehen und nicht in einem Nadelwald, denn die Blätter filtern einen Teil der Pollen.
  • Achtet darauf wann Ihr lüftet: lebt ihr auf dem Land auf keinen Fall zwischen 5 und 8 Uhr morgens lüften.
    Lebt ihr in der Stadt nicht zwischen 18 Uhr 24 Uhr, denn in der Zeit ist nämlich die Pollendichte am Größten.
  • Am besten nass Staubwischen, so werden die Pollen nicht aufgewirbelt.
    Wenn Ihr saugt, unbedingt einen Pollenfilter benutzen.
  • Spezielle Pollenschutzgitter halten die Pollen aus der Wohnung fern.
  • Trinkt Zink Brausetabletten, Zink stärkt das Immunsystem und senkt den Hormon Ausschuss, der die allergischen Reaktionen verursacht.
  • Frisch gewaschene Bettwäsche zum Trocknen nicht nach draußen hängen, um ein pollenfreies Schlafzimmer zu haben.
  • Spült die Nase mit Wasser aus, das beruhigt und lindert den Juckreiz.
  • Benutzt Allergiker-Bettwäsche, das Material nimmt Pollen nicht auf.
  • Spaziergänge am besten eine halbe Stunde nach einem Schauer machen. In der ersten halben Stunde nach dem Regen ist die Pollenkonzentration am höchsten, danach ist die Luft besonders klar.
  • Calciumreich essen: also Milchprodukte, Broccoli, Spargel und Spinat. Denn Calcium schützt den Körper vor dem Einfluss der Allergiestoffe.
  • Feinstaub kann die Symptome bei Allergikern verstärken, daher solltet ihr den Aufenthalt in der Nähe von stark befahrenen Straßen wenn möglich vermeiden.
  • Wohnung und Auto mit speziellen Luftfiltern schützen: Wichtig ist, dass die Filter gepflegt werden - sonst verwandeln sie sich in eine Pollenschleuder.

Hier findet ihr ein paar kostenlose Apps für eure Smartphones:

  • Pollen-App
    Erstellt von der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
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    iTunes
  • Husteblume
    Die Pollenflug-App lässt Allergiker sofort wissen, wann eine erhöhte Belastung in der näheren Umgebung bevorsteht.
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  • ratiopharm Pollen-Radar
    Ihr könnt bei dieser App euer persönliches Allergieprofil einrichten und bestimmt, welche Pollen dargestellt werden und könnt den Schweregrad eurer Allergie für jede einzelne Polle ablesen. So wird euch jederzeit die individuelle Belastung in eurer Nähe angezeigt.
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    iTunes

Außerdem informiert euch der Pollenflugkalender darüber, welche Gräser oder Bäume aktuell blühen. Leider wird es immer schwieriger, einen festen Pollenflug zu erkennen, da es durch den Kimawandel auch zu geänderten Temperaturen kommt.