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Welche Medienzeit ist für Kinder sinnvoll und gesund?

Als Eltern wollt ihr eure Kinder zu einem verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien erziehen. Dazu gehört nicht nur das Beobachten der Dinge, die sich eure Kinder anschauen, sondern auch die Beschränkung der Zeit, in der Handy, Fernseher, Konsole und Co. genutzt werden.
Besser als Verbote helfen euch dabei klare Regeln, die ihr mit euren Kindern besprechen solltet.

Feste Zeiten

Bei Kindern bis zehn Jahre solltet ihr als Eltern darauf achten, dass neben den digitalen Dingen auch noch genügend Zeit für andere Erfahrungen bleibt.
Hierbei könnt ihr euch an diesen Empfehlungen orientieren ➡
Die Nutzung digitaler Medien z. B. für die Schule ist dort aber nicht enthalten.

Bei älteren Kindern könnt ihr ein flexibles wöchentliches Zeitkontingent verabreden. Wenn es dann gleich am ersten Tag verbraucht wird, bleibt eben nichts mehr für die restliche Woche übrig. So lernen eure Kinder, sich die Zeit einzuteilen und ein gesundes Maß zu finden. Sinnvoll sind dabei 10 Minuten Medienzeit pro Lebensjahr am Tag oder eine Stunde pro Lebensjahr in der Woche.

Selbst Vorbild sein

Auch Erwachsene sollten ab und zu ihre Mediennutzung beobachten und einschränken. Das färbt dann sicher auch auf eure Kinder ab 😎.

Ein Gefühl für Zeit vermitteln

Damit eure Kindern ein Gefühl für die Länge der Zeit bekommen, hilft es, wenn ihr sie auf einer Handystoppuhr oder mit der guten alten Eieruhr ablaufen lasst.
Natürlich könnt ihr die Zeit auch direkt auf dem Handy oder der Spielekonsole selbst begrenzen, aber besser ist es, wenn eure Kinder schon in jungen Jahren selbst lernen, sich an Absprachen zu halten und die vergangene Zeit selbst einschätzen zu können.

Routinen helfen

Legt am besten auch Regeln für die Nutzung fest, z. B. bei den Hausaufgaben und beim Essen wird nicht aufs Handy geschaut oder auch vor dem Schlafengehen. Gut sind auch handyfreie Tage für die ganze Familie.

Dinge "ohne Bildschirm" anbieten

Wenn ihr euren Kindern unterschiedliche Freizeitangebote macht, die nicht digital sind, verringert sich auch die Bildschirmzeit. Hunderte großartige Angebote in Niedersachsen haben wir euch in unseren Freizeithighlights zusammengestellt. Dort findet ihr bestimmt etwas, dass euren Kindern Spaß macht.

Kinderschutz im Netz

Für Eltern gibt es eine Vielzahl an Schutzprogrammen und -filtern, um jugendgefährende Inhalte zu sperren.
Hier findet ihr einige Tipps, damit eure Kinder beim Surfen im Netz sicher sind.


Eva Hanel, Dipl.-Pädagogin und stellvertretende Leitung der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen dazu:

Was zählt denn alles zur Bildschirmzeit dazu?
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Wie viel Bildschirmzeit ist in welchem Alter angemessen?
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Welche Faustregeln gibt es für die Berechnung der richtigen Bildschirmzeiten?
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Wie können Eltern die Bildschirmzeiten ihrer Kinder beschränken?
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Ab wann sollten Kinder an Medien herangeführt werden?
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Wann können Kinder denn das erste eigene Smartphone bekommen?
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